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Eine Ernährungsumstellung ist die beste Behandlung nach der Diagnose Histaminunverträglichkeit. Eine effektive Methode, um sich wieder wohlzufühlen, führt über die drei Phasen sorgsames Beobachten, Tagebuch führen und Austesten, welche Lebensmittel Ihnen zu schaffen machen. Arbeiten Sie dabei idealerweise eng mit Ihrem Arzt und/oder Diätassistenten zusammen.

Eliminationsdiät bei Histamin-unverträglichkeit

Brotmahlzeit

Leider gibt es nicht die eine, perfekte Ernährung, wenn es um das komplexe Thema Histaminintoleranz geht. Betroffene reagieren unterschiedlich heftig auf Histamine und Histaminliberatoren. Letztere fördern die Freisetzung von körpereigenem Histamin und verschlimmern die Beschwerden. Stress und ein schwankender Hormonhaushalt beeinflussen die Reaktionen zusätzlich.

Eine erfolgreiche Ernährungsumstellung nimmt einige Wochen in Anspruch. Starten Sie damit, dass Sie histaminhaltige Lebensmittel vollständig von Ihrem Speiseplan verbannen. Nach wenigen Tagen sollten Sie eine Besserung spüren. Halten Sie sich etwa vier Wochen an die histaminarme Ernährung. Führen Sie nach dieser Zeit nach Absprache mit Ihrem Arzt nacheinander histaminhaltige Lebensmittel wieder ein. Essen Sie kleine Portionen und beobachten Sie, wie der Körper darauf reagiert. Führen Sie am besten ein Ernährungstagebuch, in dem Sie alles notieren. Das macht es hinterher leichter.

Nach einigen Wochen wissen Sie, welche histaminreichen Lebensmittel Sie vielleicht in kleinen Mengen vertragen und welche Sie besser komplett meiden sollten.

Tipps für die Eliminationsdiät

Salat

Histaminarme Lebensmittel, die Sie essen dürfen

  • Frisches und tiefgefrorenes Fleisch & Fisch
  • Quark, Frischkäse, junger Gouda
  • Frisches Gemüse: Grüner Salat, Kohlsorten, Rote Beete, Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Feldsalat, Paprika, Karotten, Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zucchini, Mais, Spargel, Knoblauch
  • Frisches Obst: Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litchi, Mango, Khaki, Rhababer, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Äpfel
  • Dinkelnudeln, Reis, Reisnudeln
  • Eigelb

Histaminhaltige Lebensmittel, die Sie vermeiden sollten

  • Fertigprodukte & Konserven
  • Rohe Wurstsorten wie Salami
  • Reifer Käse
  • Nüsse
  • Tomaten, Spinat, Sauerkraut, Hülsenfrüchte
  • Thunfisch, Meeresfrüchte und Schalentiere
  • Zitrusfrüchte, Erdbeeren
  • Brot mit Hefeteig
  • Nudeln, Weizenprodukte
  • Alkohol
  • Essig
  • Scharfe Gewürze
  • Kaffee, schwarzer Tee, Kakao

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