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Wer unter Zöliakie leidet, verträgt keine Gluten. Dieses Protein ist in den meisten Getreidesorten enthalten und kann bei unter Glutenunverträglichkeit leidenden Menschen zu schweren körperlichen Beschwerden führen. Die einzige Therapie dieser Erkrankung des Dünndarms ist eine streng glutenfreie Ernährung. In seltenen Fällen ist auch eine glutenarme Ernährung ausreichend, bei der nicht ganz, aber weitgehend auf Gluten verzichtet wird.

Aller Anfang ist schwer

Vorratsgläser Glutenfrei

Der Diagnose Zöliakie folgt in der Regel eine komplette Ernährungsumstellung, da Gluten nicht nur in Getreideprodukten, sondern auch in vielen anderen Lebensmitteln enthalten ist. Auf der sicheren Seite sind von Glutenunverträglichkeit betroffene Personen mit einem Ernährungsberater. Dieser informiert über glutenfreie und glutenhaltige Lebensmittel, gibt Rezepte und Tipps für die Ernährung im Alltag und arbeitet Ernährungspläne für die ersten Monate aus. Sie werden sehen: Sie gewöhnen sich schnell an die Ernährungsumstellung und genießen das Essen wieder beschwerdefrei.

Warum sollte komplett auf Gluten verzichtet werden?

Bei unter Glutenunverträglichkeit leidenden Kindern und Erwachsenen führt die Zufuhr des Eiweißes zu einer chronischen Entzündung der Schleimhaut im Dünndarm. 

Dadurch bilden sich die Zotten, die Falten des Darms, zurück und die Oberfläche des Darms reduziert sich. Die Folge ist, dass der Dünndarm nicht mehr ausreichend Nährstoffe aufnehmen kann. So leiden von Zöliakie betroffene Menschen nicht nur unter unangenehmen Magen- und Darmbeschwerden, sondern auch unter einem Nährstoffmangel, der wiederum zu weiteren Krankheiten führen kann. Nur ein konsequenter und lebenslanger Verzicht auf Gluten kann die Symptome der chronischen Krankheit heilen.

Tipps für den Alltag

• Bei der Lagerung und beim Kochen auf die Trennung glutenfreier und glutenhaltiger Produkte achten.
• Geschirr, Arbeitsflächen und Utensilien gründlich reinigen, wenn in der Küche mit glutenhaltigen und glutenfreien Produkten gekocht wird.
• Medikamente und Kosmetikartikel, wie Lippenstifte, auf Gluten überprüfen.
• Auch Getränke können Gluten enthalten. Diese sind aber nicht immer auf der Verpackung ausgezeichnet. Im Zweifelsfall sollte auf Getränke mit künstlichen Aromen verzichtet werden.