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Himbeermarmelade

Marmelade selber machen

Gelegenheiten für ein kleines, persönliches Geschenk gibt es viele. Mit selbst hergestellter Marmelade als Mitbringsel liegen Sie in jedem Fall richtig. Und: Marmelade selber zu machen gelingt selbst Kochlaien.

Marmelade selber machen – diese Zutaten und Hilfsmittel brauchen Sie

Zwetschgenmus

Marmelade lässt sich mit wenigen Zutaten und Gerätschaften selber machen. Sie benötigen lediglich:

  • frische, reife Früchte
  • Gelierzucker (mit Geliermittel und Zitronensäure angereicherter Zucker)
  • einen großen Topf
  • mehrere Schraubgläser

Früchte, Gewürze und Gelierzucker bringt Ihnen der REWE Lieferservice auf Wunsch direkt nach Hause. Schraubgläser finden Sie z.B. im Internet in Sets zu jeweils 12, 24, 40 oder 48 Stück. Selbstklebende Haushaltsetiketten für die Beschriftung Ihrer Marmelade bekommen Sie für kleines Geld bei diversen Online-Händlern.

Gut zu wissen: Gelierzucker versetzt man heutzutage mit dem Geliermittel Pektin, das rein pflanzlich ist. Vegetarier und Veganer können Gelierzucker ohne Bedenken verwenden, um Marmelade selber zu machen.

Die besten Marmeladen Rezepte

Lust auf mehr?

Hier finden Sie Rezepte für Marmeladen für jeden Geschmack. Egal ob schnell und einfach oder ausgefallen und exotisch. Perfekt auch zum Verschenken!

Marmelade selber machen: so geht‘s

Marmeladengläser

Damit die selbstgemachte Marmelade gut schmeckt, ist es wichtig, dass die Früchte reif und makellos – ohne Druck- oder Faulstellen – sind. Waschen und entkernen Sie das Obst und schneiden Sie es in kleine Stücke. Verwenden Sie die gleiche Menge Gelierzucker wie Früchte und geben Sie alles in einen Topf. Kochen Sie die Mischung unter regelmäßigem Rühren auf. Füllen Sie die Marmelade im noch kochend heißen Zustand in sterile Gläser und verschrauben Sie diese sofort. Auf diese Weise entsteht das Vakuum, das Ihre Marmelade lange haltbar macht.

 

Tipp: Spülen Sie die Schraubgläser inklusive der Deckel mit kochendem Wasser aus, um sie von Keimen zu befreien und die Marmelade vor dem Verderben zu schützen. Das Abkochen gelingt mühelos, indem Sie die Gläser in die Spüle stellen und heißes Wasser aus einem Wasserkocher oder Wasserkessel hineingießen.

Für jede Jahreszeit die passende Sorte

Marmelade

Unser Obstangebot ist so groß, dass Sie das ganze Jahr über köstliche Marmelade selber machen können. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und kreieren Sie eigene Geschmackserlebnisse! Hier ein paar Inspirationen:

  • Typisch winterlich schmeckt die Kombination aus Äpfeln oder Pflaumen mit Zimt.
  • Weihnachten können Sie Ihre Lieben mit einem Glühwein-Gelee überraschen. Hierfür kochen Sie Glühwein mit Gelierzucker auf – oder noch besser einen lieblichen Rotwein mit Glühweingewürzen und Gelierzucker.
  • Für das Osterfrühstück zaubern Sie im Frühling eine Rhabarber-Vanille-Marmelade.
  • Im Sommer schmeckt vor allem Erdbeermarmelade.
  • Herbstlich muten Marmeladen aus Orangen an, beispielsweise mit Ingwer abgeschmeckt.

Wie lange ist die selbst gemachte Marmelade haltbar?

Wenn Sie den Gelierzucker im Verhältnis eins zu eins verwendet haben und die Gläser steril waren, ist Ihre Marmelade ungeöffnet viele Jahre lang haltbar - auch außerhalb des Kühlschranks. Lagern Sie die Gläser an einem nicht zu warmen, dunklen Ort, zum Beispiel im Keller.

Sobald die Gläser angebrochen sind, gehören sie in den Kühlschrank und sollten innerhalb der folgenden Wochen aufgebraucht werden.

Was Sie über Marmelade wissen sollten

Herstellung

Da Früchte in ihrem naturbelassenen Zustand nur begrenzt haltbar sind, werden sie geschält, entkernt und je nach Fruchtgröße grob zerkleinert und eingefroren. So entsteht die sogenannte Pülpe, der lagerfähige Fruchtvorrat, aus dem sich die Konfitürenhersteller noch lange nach der Ernte bedienen. Wird die geschälte oder entkernte Frucht durch Passieren oder ein ähnliches Verfahren sehr stark zerkleinert, spricht der Fachmann von »Mark«. Immer häufiger verwenden die Konfitürenhersteller tiefgefrorene Früchte, weil sich das gefrostete Obst problemlos lagern lässt. TK-Obst wird in zwei Formen angeboten: blockgefroren und als IQF-Ware (individual quick frozen = frei rollende Ware).

Die Verwendung von getrockneten Früchten ist mit zwei Ausnahmen verboten:

  • Getrocknete Aprikosen und getrocknete Pflaumen dürfen zu »Konfitüre einfach« verarbeitet werden.
  • Auch Pflaumenmus weist manchmal einen Anteil an Trockenpflaumen auf.

Als Zusatzstoff benutzen die Konfitürenhersteller Pektin, ein aus Äpfeln und Zitronen gewonnenes natürliches Geliermittel. Erlaubt sind auch weitere Zusatzstoffe wie Laktate und Zitrate. Enthalten die Früchte nicht genügend Säure, setzt man außerdem Genusssäuren wie Zitronen- oder Weinsäure zu.

Nach der Ernte werden die Früchte in den Herstellungsbetrieben noch einmal kontrolliert, weil sich – wie beim Einmachen zu Hause – nur einwandfreies Obst zur Konfitürenherstellung eignet. Moderne Maschinen übernehmen nach dem Waschen das Entstielen oder Entsteinen sowie die weitere Bearbeitung. Die so vorbereitete Fruchtmasse wandert in große Vorratsbehälter, bis man sie zur Weiterverarbeitung in Mischbottiche umfüllt, wo die Masse je nach Rezept gemischt wird.

Das Kochen erfolgt in Spezialkesseln mit Dampf unter Vakuum bei etwa 80° C – eine besonders schonende Methode, bei der das Aroma, die Vitamine und die Farbe der Fruchtmasse weitgehend erhalten bleiben. Während des Kochens setzen die Konfitürenhersteller der Fruchtmasse aufgelösten und geläuterten Zucker zu – wobei sie darauf achten, dass das richtige Obst-Zucker-Verhältnis eingehalten wird. Messgeräte überwachen den Zubereitungsvorgang, bis die Masse die richtige Konsistenz erreicht hat und der Dampfzutritt abgeschaltet werden kann. Das grammgenaue Abfüllen der noch heißen Konfitüre in Gläser übernimmt der Abfüllautomat.

 

Die Gläser werden luftdicht verschlossen, sterilisiert, abgekühlt und dann etikettiert.

Marmelade oder Konfitüre?

Auch wenn der Verbraucher meistens keinen Unterschied zwischen Konfitüre und Marmelade macht, hat der Gesetzgeber vor einiger Zeit eine neue Sprachregelung eingeführt.
Danach gibt es Marmelade aus heimischen Früchten wie Erdbeeren und Kirschen offiziell nicht mehr. Als Marmelade darf nur Brotaufstrich bezeichnet werden, der aus Zitrusfrüchten hergestellt ist, genauer gesagt aus Pülpe, Mark, Saft und wässrigen Auszügen aus Orangen, Zitronen und Grapefruits. Außerdem dürfen für die Herstellung von Marmeladen aus Zitrusfrüchten Früchte verwenden werden, die mit Schwefeldioxyd konserviert sind. Für 1000 g Marmelade muss man laut Konfitürenverordnung mindestens 200 g Zitrusfrüchte verwenden. Der Höchstgehalt an Wasser liegt bei 40 %. Enthält die Marmelade Zitrusschalen, dann ist der Hersteller verpflichtet, auf dem Etikett anzugeben, wie die Schale geschnitten ist – ob dick oder fein.

Bei Konfitüren gibt es zwei Qualitätsstufen: Konfitüre extra und Konfitüre einfach.

Konfitüre einfach

Konfituere Einfach Rdk Gla Ais

Konfitüre einfach unterscheidet sich von Konfitüre extra nur durch einen niedrigeren Fruchtanteil.

Konfitüre extra

Konfituere Extra Rdk Gla Ais

Konfitüre extra ist aus ganzen, ausgesuchten, frischen oder tiefgefrorenen, ungeschwefelten Früchten.

Der Hauptunterschied liegt in der Menge des eingesetzten Fruchtanteils. Konfitüre extra muss aus mindestens 45 % Frucht hergestellt sein. Konfitüre einfach aus weniger als 45 % Frucht – mindestens aber 35 %. Ausnahmen bilden die Konfitüren aus schwarzer Johannisbeere, Hagebutte und Quitte: Hier wird die Konfitüre extra aus mindestens 35 % Fruchtanteil, die Konfitüre einfach aus mindestens 25 % Fruchtanteil hergestellt. Für Konfitüren, Marmeladen und Gelees ist ein Mindestzuckergehalt (Haushaltszucker und Fruchtzucker) von 60 % vorgeschrieben. Der Zucker soll die Früchte möglichst lange haltbar machen.
Sowohl Konfitüre extra als auch Konfitüre einfach können
aus Früchten, aus Pülpe und aus tiefgefrorenen Früchten hergestellt werden. Bei Konfitüre einfach ist auch die Verwendung von Fruchtmark und von Früchten, die mit Schwefeldioxyd konserviert wurden, erlaubt.

Werden Konfitüre extra und Konfitüre einfach aus einer oder zwei Fruchtarten hergestellt, müssen diese auf dem Etikett genannt werden. Der jeweilige Gewichtsanteil bestimmt dabei die Reihenfolge der Nennung. Bei Erdbeer-Kiwi-Konfitüre überwiegt also der Erdbeeranteil. Werden mehr als zwei Fruchtarten verwendet – bis zu vier Stück sind erlaubt – dann genügt die Bezeichnung Mehrfrucht-, Dreioder Vierfruchtkonfitüre. Enthält Konfitüre extra mehr als eine Fruchtsorte, dann dürfen folgende Produkte nicht verwendet werden: Äpfel, Birnen, nicht steinlösende Pflaumen, Melonen, Weintrauben, Kürbisse, Gurken und Tomaten. Für Konfitüre einfach gelten diese Einschränkungen nicht. Konfitüren sollten kühl aufbewahrt und vor Lichteinfall geschützt werden. Bei idealen Bedingungen sind sie bis zu 18 Monate lang haltbar. Die beim Verbraucher beliebteste Konfitüre ist die Erdbeerkonfitüre, gefolgt von Kirsche, Aprikose, Himbeere, Brombeere, Pflaume, Orange, Schwarze und Rote Johannisbeere und Heidelbeere.

Alle Sorten Rdk Gla Ail

Gelee

Gelee wird aus Fruchtsäften, Fruchtsaftkonzentraten und wässrigen Auszügen von Früchten hergestellt. Besonders gut eignen sich säuerliche Früchte zur Geleeherstellung wie zum Beispiel bestimmte Apfelsorten, Quitten, Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren. Der Saft wird mit Zucker bis zum Gelieren gekocht, so dass ein streichfähiger Brotaufstrich entsteht. Auch bei Gelee gibt es Gelee extra und Gelee einfach. Gelee extra aus muss mindestens 45 % Obstsaft hergestellt sein. Bei Gelee einfach genügt ein Obstsaftanteil von 35 %. Beide Geleequalitäten können auch aus mehreren Fruchtarten hergestellt werden, wobei für Gelee extra aus mehreren Früchten dieselben Einschränkungen gelten wie für Konfitüre extra. Auch für die Kennzeichnung von Gelee extra und Gelee einfach sind dieselben Vorschriften verbindlich, die für Konfitüre gelten.

Fruchtaufstriche

Fruchtaufstriche bestehen aus einer oder mehreren Sorten eingekochter Früchte und Zucker oder alternativen Süßungsmitteln wie Obstdicksaft, Roh-Rohrzucker oder Honig. In der Regel haben Fruchtaufstriche einen höheren Fruchtanteil und einen geringeren Gesamtzuckergehalt als Konfitüren, Marmeladen und Gelees. Da Fruchtaufstriche nicht unter die Konfitürenverordnung fallen, ist gesetzlich allerdings nicht festgelegt, wie hoch ihr Frucht- und Zuckeranteil sein muss.

Spezialitäten und andere Brotaufstriche

Das Angebot an süßen Brotaufstrichen wird noch durch eine ganze Reihe so genannter Spezialitäten ergänzt.