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Mit einem guten Kräuteröl erhalten viele Speisen eine außergewöhnliche Geschmacksnote. Kräuteröl kann man sehr leicht selber machen und hat damit das perfekte herzhafte Geschenk oder Mitbringsel - vor allem, wenn du ein Geschenk in "letzter Minute" suchst.

Kräuteröl selber machen: Welches Öl eignet sich?

Der wichtigste Bestandteil des Kräuteröls ist natürlich das Öl. Wähle eine hochwertige und im Geschmack neutrale Sorte aus, damit sich das Aroma der Gewürze und Kräuter optimal entfalten kann. Gut geeignet sind Distelöl, Rapsöl oder Traubenkernöl. Von den geschmacksintensiveren Ölen eignen sich kalt gepresstes Olivenöl oder Walnussöl.

Kräuteröl selber machen: Welche Kräuter passen?

Kräuteröl

Rosmarin, Thymian oder Minze: Im Prinzip kannst du alle üblichen Küchenkräuter verwenden, wenn du dein ganz persönliches Kräuteröl selber machen willst. Du kannst auch verschiedene Kräuter miteinander kombinieren, zum Beispiel Thymian und Rosmarin oder Thymian und Minze.

Die meisten Kräuter kannst du frisch oder getrocknet verwenden. Kräuter, die nicht lange haltbar sind, wie beispielsweise Pfefferminze, Melisse und Borretsch, solltest du ausschließlich frisch verarbeiten.

Manche mediterranen Kräuter, wie zum Beispiel Thymian, Rosmarin, Majoran und Oregano, werden durch das Trocknen dagegen noch aromatischer. Bei solchen Sorten bietet es sich an diese lieber in getrockneter Form zu verwenden, wenn man Kräuteröl selber machen möchte.

Wie lange ist Kräuteröl haltbar?

Kräuteröl ist bis zu einem halben Jahr haltbar. Wichtig ist, dass die Flasche luftdicht verschlossen und an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt wird.

Perfekt geeignet sind Flaschen aus Braunglas, da sie das Öl vor Lichteinfall schützen. Bei der Flaschenwahl ist zu beachten, dass der Verschluss gut schließt, sodass keine Luft an das Öl gelangt.

Gut zu wissen: Leichte Trübstoffe im Öl beeinträchtigen die Qualität nicht.

Rezept: Rosmarinöl selber machen

Rosmarinöl

Für ein aromatisches Rosmarinöl benötigst du drei bis vier kräftige Zweige Rosmarin und 750 ml hochwertiges, kalt gepresstes Öl.

So geht's: Wasche zunächst den Rosmarin und lass ihn an der Luft trocknen. Wenn die Zweige trocken sind, werden diese in das Gefäß gefüllt und mit dem Öl übergossen. Achte beim Füllen darauf, dass die Zweige gut mit dem Öl bedeckt sind. Verschließe die Flasche luftdicht und lass das Öl vor der Verwendung drei bis vier Wochen an einem dunklen und kühlen Ort reifen.

Rezept: Knoblauchöl selber machen

Knoblauchöl

Für ein kräftiges Knoblauchöl benötigst du sechs Knoblauchzehen und 750 ml hochwertiges Öl, beispielsweise Olivenöl oder Rapsöl.

So geht's: Schäle den Knoblauch und schneide ihn in feine Scheiben. Gib die Knoblauchscheiben in ein geeignetes Gefäß und gieße das Öl darüber. Verschließe das Gefäß luftdicht und lass das Öl drei Wochen ziehen.

Rezept: Chiliöl selber machen

Chiliöl

Zur Herstellung von Chiliöl eignet sich jede Chilisorte. Du benötigst zehn kleine, getrocknete Chilischoten für einen Ansatz mit 750 ml Öl.

So geht's: Gib die Schoten in ein gut verschließbares Glas und übergieße sie mit dem Öl. Lass das Chili-Öl zwei Wochen oder länger durchziehen.

Tipp: Noch mehr Aroma erhält das Chili-Öl, wenn du zusätzlich vier Zweige Thymian, drei Zweige Oregano und zehn schwarze Pfefferkörner hinzugibst.

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