rewe.de
https://www.rewe.de/ernaehrung/frisch-und-gut-ausgabe3/imker-honig/

Die wichtigsten Honigsorten

Wir Deutsche sind Weltmeister im Honigkonsum. Im Schnitt essen wir 1,1 Kilogramm der Leckerei im Jahr – kein Wunder, die Natur bietet eine breite Vielfalt an Geschmacksrichtungen, von besonders süß über herb bis hin zu fruchtig. Wir liefern Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Sorten.

Blütenhonig

Blütenhonig

Diese goldgelbe Sorte stammt aus der Obst-, Wildblumen- oder Löwenzahnblüte. In Ihrem REWE Markt finden Sie zum Beispiel den REWE Bio Vielblütenhonig. Der Geschmack variiert je nach Blüte, ist aber insgesamt fruchtig und lieblich.

Oft entstehen Kristalle auf der Oberfläche, die man als Honigblüte bezeichnet – das ist kein Zeichen dafür, dass der Honig zu alt ist, sondern ein echtes Qualitätsmerkmal: Honigblüte entsteht nämlich dann, wenn der Honig besonders naturbelassen hergestellt wird. Blütenhonig hat eine cremige Konsistenz und eignet sich daher gut zum Süßen von Quarkspeisen. Oder für selbst gemachtes Eis.

Akazienhonig oder Robinienhonig

Akazienhonig

Akazienbäume gibt es nicht in Europa, sondern insbesondere in Australien und in afrikanischen Ländern. Europäischer Akazienhonig stammt vom Robinienbaum, der sogenannten „falschen Akazie“. Geschmacklich ähnelt Robinienhonig dem echten Akazienhonig stark. Er schmeckt mild und aromatisch und hat eine blassgelbe bis zartgrüne Färbung.

Aufgrund seines hohen Fruktosegehalts ist er sehr flüssig und lässt sich ausgezeichnet dosieren. Die flüssige Konsistenz sorgt dafür, dass sich der Honig besonders gut in heißen Getränken wie Chai Latte oder Tee auflöst und genauso in Salatdressings oder Suppen. In Ihrem Markt finden Sie zum Beispiel den Akazienhonig von REWE Bio.

Waldhonig

Waldhonig

So dunkel wie der Wald ist auch der Honig, der dort herkommt. Waldhonig, leicht herb im Geschmack, kommt von Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Eiche oder Ahorn. Er stammt vom sogenannten Honigtau der Bäume, der von den Bienen von Blättern, Nadeln und Zweigen gesammelt wird.

Honigtau kennen wir als den klebrigen Stoff, der oft von Bäumen auf Autos oder Gartenmöbel tropft – ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt verschiedener Insekten, die sich von den Säften des jeweiligen Baumes ernähren. Die Bienen sammeln den Honigtau und lagern ihn in den Honigwaben in ihrem Bienenstock ein. Honigtau verleiht dem Honig ein würzig-malziges Aroma. Damit passt Waldhonig zum Beispiel gut zu mildem Grießpudding, aber auch zu Käse und Feigen.

Rapshonig

Rapshonig

Jeder kennt den satt süßlichen Geruch eines blühenden Rapsfeldes. Ähnlich schmeckt auch der perlmuttfarbene Honig, der aus der Rapspflanze gewonnen wird: Mild und lieblich ist er, zudem besonders streichzart.

Damit ist er der ideale Brotaufstrich, glänzt aber auch in herzhaften Hauptgerichten, zum Beispiel eignet er sich zum Süßen von Entenbrust oder Sesammöhren.

Lindenhonig

Lindenhonig

Blühende Linden sind für Bienen sehr attraktiv, da sie besonders intensiv duften. Deshalb sammeln die Bienen ausnahmsweise auch noch abends den Nektar ein, obwohl sie sich normalerweise um diese Tageszeit längst wieder im Stock tummeln. Auch bei der Linde mischt sich Honigtau in den Honig. Je mehr davon, desto dunkler wird der Honig, ganz pur hat er eine fast weiße Farbe.

Lindenhonig schmeckt frisch und hat eine leichte Mentholnote. Er passt gut in ein Vanille-Parfait, aber auch in Senf-Dill-Sauce zu Räucherlachs.

Imkern lernen

Imkern liegt im Trend. Vor allem in Großstädten werden immer mehr Bienenstöcke auf den Dächern oder Balkons installiert. Die Imker profitieren nicht nur von dem süßen Endprodukt, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Artenerhalt der Bienen. Sie möchten selber imkern und Ihren eigenen Honig produzieren? Kein Problem. Das Hobby erfordert bei wenigen Stöcken nur ein paar Stunden Zeit pro Monat und lässt sich deshalb gut neben dem Beruf ausüben. Was Sie brauchen, ist ein geeigneter Platz für Bienenstöcke sowie das nötige Know-how. Letzteres bietet der Deutsche Imkerbund (www.deutscherimkerbund.de) im Rahmen verschiedener Schulungen an – und zwar deutschlandweit in allen Bundesländern.

Kurse für Freizeitimker

In Blockseminaren, die über ein Jahr verteilt sind, lernen Sie alles über das Bienenjahr. In einigen Landesverbänden können Sie sich sogar ein Bienenvolk für ein Jahr mieten, um das Erlernte direkt anzuwenden. Zur Seite steht Ihnen ein erfahrener Imkerpate, der Sie in der Bienenhaltung berät. Neben dem Basiswissen können Sie sich außerdem in Spezialbereichen bilden, zum Beispiel in der Königinnenzucht. Am Ende des Jahres steht eine Prüfung.

Kurse für angehende Berufsimker

Drei Jahre dauert die Ausbildung zum „Tierwirt – Schwerpunkt Bienenhaltung“. In diesem Zeitraum nehmen Sie an Berufsschulunterricht teil und erlernen die Praxis. Heißt: alles rund um den Bienenstand, Völkerführung, Königinnenzucht, Bienengesundheit und die ideale Bienenumgebung. Am Ende stehen eine theoretische und eine praktische Abschlussprüfung.

Online-Kurse

Sie möchten erst einmal vorfühlen, ob Imkern etwas für Sie ist? Für einen ersten Eindruck eignet sich am besten ein Online-Kurs, der in lockerem Ton ausgewähltes Know-how zum Thema Imkern vermittelt. Auf www.die-honigmacher.de finden Sie zum Beispiel einen Schnupperkurs, in dem Sie alles über Dynamiken im Bienenvolk, den Entstehungsprozess von Honig sowie die Rolle des Imkers lernen. Auf der Website gibt es außerdem einen Anfängerkurs, der Ihre Imkertätigkeit in den ersten zwei Jahren begleitet und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Werbeanzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Informationen (auch zu einem Opt-out) finden Sie unter Details Details ansehen Zustimmen