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Du bist, was du isst: Welcher Körpertyp sind Sie?

Es gibt drei Körpertypen in der Stoffwechsel-Ernährungstheorie – den ektomorphen, den mesomorphen und den endomorphen. Der Stoffwechsel dieser Typen tickt jeweils anders und beeinflusst die Körperform sowie die Veranlagung zu Muskel- und Fettaufbau. Keiner entspricht zu 100 Prozent einem dieser drei Typen, aber meist gibt es eine Tendenz. Machen Sie unseren Test, erfahren Sie, welchem Typ Sie am ehesten entsprechen und welche Nahrungsmittel Ihnen besonders guttun.

 

1. Wie schätzen Sie Ihren Körperfettanteil ein?

2. Wie fühlen Sie sich nach einer gehaltvollen Mahlzeit?

3. Wie sieht ein ausgiebiges Frühstück bei Ihnen aus?

4. Wie ist Ihr Körper gebaut?

5. Wie schnell bauen Sie Muskeln auf?

6. Wie schlafen Sie mit vollem Magen?

7. Wie schnell regenerieren Sie sich nach dem Sport?

8. Wie häufig leiden Sie an Erkältungen oder anderen leichten Krankheiten?

9. Wie wichtig ist Ihnen das Abendessen?

10. Wie schnell bilden sich bei Ihnen Fettpölsterchen?

Welches Symbol stand am häufigesten vor den von Ihnen gewählten Antworten?

Sie kommen dem ektomorphen Körpertyp am nächsten, auch genannt der „Kohlenhydrat-Typ“. Sie können so viel essen, wie Sie wollen, und nehmen dabei trotzdem kaum zu. Gleichzeitig tun Sie sich aber eher schwer damit, Muskelmasse aufzubauen. Einerseits, weil Sport Sie schnell an Ihre Grenzen bringt und sich in Kreislaufproblemen äußert, andererseits, weil Sie zugeführte Energie sofort verbrennen, ja sogar blitzschnell unterzuckern. Auch sonst sind Sie anfällig für Erkältungen und andere leichte Krankheiten. Wahrscheinlich wiegen Sie eher zu wenig als zu viel. Deshalb sollten Sie viele Kohlenhydrate wie Hülsenfrüchte, Nudeln und Brot zu sich nehmen, verteilt auf viele kleine Mahlzeiten über den Tag. Die halten satt und geben Ihnen Kraft. Wie wäre es zum Beispiel mit einem getoasteten Vollkornbrot mit Banane und einem Schuss Ahornsirup zum Frühstück? Oder einer Lachs-Pasta zum Mittagessen? Vorsicht bei Milchprodukten, die vertragen Sie eventuell in großer Menge nicht so gut.

Sie sind am ehesten dem mesomorphen Körpertyp zuzuordnen und werden auch „Misch-Typ“ genannt. Denn Sie vertragen sowohl Kohlenhydrate als auch Eiweiß sehr gut. Von Natur aus sind Sie athletisch gebaut, haben auch ohne regelmäßiges Training einen flachen Bauch, eine schmale Hüfte und breite Schultern. Sie könnten vermutlich problemlos mehrmals in der Woche intensiven Sport treiben, weil Sie sich nach dem Training sehr schnell regenerieren. Ihre Muskeln können ruhig etwas mehr Kalorien vertragen, deshalb sollten 60 Prozent Ihrer täglichen Nahrung aus komplexen Kohlenhydraten wie Kartoffeln, Reis oder Hülsenfrüchten bestehen. Eiweiß und Fette sollten Sie zu 30 bzw. 10 Prozent in Ihre tägliche Nahrung einbauen. Zum Beispiel in einem Quinoa-auflauf mit Fisch, Gemüse und Käsekruste. Oder einem Avocado-Tomaten-Salat mit Granatapfelkernen zum Abendessen. Wichtig für Sie ist vor allem eine ausgewogene Ernährung.

Auf Ihr Stoffwechselprofil passt am besten der endomorphe Körpertyp, auch „Eiweiß-Typ“ genannt. Sie bauen schnell Muskulatur auf, leider auch schnell kleine Fettpölsterchen. Eiweiß-Typen essen gerne und fühlen sich wahrscheinlich auch nach größeren, kohlenhydratreichen Mahlzeiten nicht satt. Das liegt daran, dass sie besonders schnell verdauen. Besser für ihren Körper ist eine proteinreiche, gehaltvolle, aber kohlenhydratarme Ernährung. Decken Sie maximal 20 Prozent Ihrer täglichen Nahrung mit Kohlenhydraten ab. Ebenso 20 Prozent mit Fetten – natürlich den guten Fetten, die sich in Fisch, Nüssen, Avocados und Olivenöl verstecken. Den größten Teil, also 60 Prozent Ihres Bedarfs, füllen Sie mit Proteinen, die stecken vor allem in Geflügel, Hüttenkäse und Magerquark. Ein leckeres Frühstück wäre zum Beispiel Quark mit Nüssen, Chia-Samen und Blaubeeren. Oder ein Omelett mit Geflügelstreifen, Pilzen und frischen Kräutern zum Abendessen. Hauptsache, viel Eiweiß und wenig Kohlenhydrate.