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Küchenhelfer zum Backen

Beim Backen erleichtern uns viele nützliche Geräte und Utensilien jeden Arbeitsschritt. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Küchenhelfern Sie wahre Tortenwunder vollbringen und Kuchenkunstwerke kreieren.

Das Handrührgerät

Handrührgerät

Das Handrührgerät hat zwei verschiedene Aufsatzpaare, nämlich Schneebesen und Knethaken. Die Zutaten weicher, flüssiger Teige für Brot oder Rührkuchen vermengen Sie mit den Schneebesen. Damit lässt sich auch Sahne zur Krönung des Kuchens steif schlagen. Für schwere Teige wie Hefe- oder Mürbeteig benötigen Sie die Knethaken. Um zu verhindern, dass der Teig beim Kneten an den Haken in die Höhe klettert, können Sie diese mit Pflanzenöl einreiben.

Unser Tipp: Wenn Sie Rührbesen und -becher für eine halbe Stunde ins Gefrierfach stellen, wird die Sahne besonders steif.

Die Küchenwaage

Küchenwaage

Für einen gelungenen Kuchenteig sind die richtigen Mengen der Zutaten wichtig, denn Backen ist Chemie. Kein Weg führt um die Küchenwaage herum, die Ihnen aufs Gramm genau das Gewicht anzeigt.

Übrigens: Falls Ihre Backform kleiner ist als die empfohlene Größe im Rezept, dann finden Sie im Internet Umrechnungstabellen für Formgröße und Zutatenmengen. Falls Ihre Backform sich im Durchmesser aber nur um zwei Zentimeter von der Form im Rezept unterscheidet, dürfen die Zutatenmengen ruhig gleich bleiben. Dann wird der Kuchen eben etwas höher oder flacher, die Backzeit verändert sich leicht.

Die Küchentücher

Küchentücher

Sie erfüllen weit mehr Zwecke, als nur Hände und Geschirr abzutrocknen. Das Geschirrtuch ist beispielsweise ein wichtiger Helfer zum Gehenlassen eines Hefeteigs. Zur Gärung muss dieser in der Rührschüssel eine Zeit lang an einem warmen Ort stehen. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Es ist groß und schwer genug, um dem Teig Ruhe zu verschaffen, lässt aber auch noch genügend Sauerstoff an ihn heran, damit er schön aufgeht. Außerdem ist ihm unter der Stoffdecke wärmer, und es herrscht eine höhere Luftfeuchtigkeit, die verhindert, dass der Teig austrocknet. Zusätzlich können Sie das Geschirrtuch anfeuchten.

Selbst gebackenes Brot, das Sie in ein Geschirrtuch einschlagen und auf seine Schnittkante stellen, bleibt übrigens länger frisch. Außerdem kann man auf einem Küchentuch Obstschalen zum Trocknen auslegen, denn es nimmt die Restfeuchtigkeit der Früchte auf.

Die Winkelpalette

winkelpalette

Sie ist eine Mischung aus Teigschaber, Messer und Tortenheber und ein echtes Allroundtalent. Die Winkelpalette teilt Tortenböden, verstreicht den Teig bis in die hintersten Ecken des Backblechs, setzt ein Frosting auf Cupcakes und bügelt den Fondant faltenfrei.

Kurzum: Mit einer Winkelpalette sind Sie genauso professionell ausgerüstet wie ein echter Konditor.

Das Nudelholz

Das Nudelholz

Beim Wort Nudelholz bekommen Sie direkt Muskelkater in den Armen? Dann haben wir gute Nachrichten: Denn Sie müssen den Teig gar nicht mit Kraft platt drücken. Es genügt in den meisten Fällen, leicht über ihn hinwegzugleiten. Dazu sollten Sie dem Teig genügend Flüssigkeit, beim Kuchen ist das Milch, bei Pizza- und Brotteig eher Wasser, zugeführt haben, sodass er schön weich ist. Außerdem brauchen Sie Mehl, mit dem Sie Ihre Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht bestäuben. So kann der Teig nicht festkleben. Es gibt auch Nudelhölzer mit Antihaftbeschichtung aus Silikon, an denen bleibt sowieso kein Teig kleben.

Der Zip-Beutel

Der Zip-Beutel

Dieses Multitalent zeigt beim Backen seine besten Seiten: In den Beutel lassen sich beispielsweise Kekse einfüllen, dann verschließt man ihn und rollt mit einem Nudelholz drüber, schon hat man Keksbrösel für einen leckeren Kuchenboden. Teig lässt sich in so einem Beutel aber auch luftdicht verschließen und einfrieren. So trocknet er nicht aus und kann wiederverwendet werden.

Und auch für das Ausrollen von Kuchenteig ist der Zip-Beutel praktisch: Wenn das Mehl nämlich schon verbraucht ist, das eigentlich dafür sorgen sollte, dass der Teig nicht am Nudelholz kleben bleibt, dann legt man einfach den Beutel auf den Teig und rollt drüber. Da klebt ganz sicher nichts fest.

Die Backform

Springform

Die meisten Teige würden im Backofen sofort auseinanderfließen, ehe das enthaltene Eiweiß gerinnt, deshalb brauchen sie eine Form. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Die Kastenform ist vor allem für Brot oder Rührkuchen geeignet, kurzum: für ein festes Backprodukt. Denn am Ende muss jenes aus der Form gestürzt werden und soll dabei natürlich keine großen Schäden davontragen. Die runde Springform hingegen muss nicht gestürzt werden, sondern wird über den Spannhebel am äußeren Ring geöffnet. Springformen eignen sich für Kuchen mit Cremes oder für Tortenböden. Grundsätzlich haben Backformen zwar eine Antihaftbeschichtung, sollten aber trotzdem vor der Befüllung mit Teig eingefettet, auf Wunsch auch zusätzlich mit Paniermehl bestäubt werden. Das hilft beim Loslösen des fertig gebackenen Teigs aus der Form.

Silikonformen sind eine praktische Alternative, dank ihrer Flexibilität kann man den Kuchen besonders leicht aus ihnen herauslösen.

Die Rührschüssel

Die Rührschüssel

Hier drin passiert die Magie des Backens. Denn in diese Schüssel rieseln, fließen oder plumpsen alle Zutaten hinein, die am Ende zu einem köstlichen Kuchen werden. Damit der Teig eine schöne homogene Masse wird, kommt in den meisten Fällen der Mixer zum Einsatz. Da die Rührschüssel trotz des kräftig rumorenden Mixers noch sicher in der Hand liegen muss, hat sie einen rutschfesten Boden und einen Griff. Von innen ist sie abgerundet, damit man den fertigen Teig mit dem Teigschaber am Ende so gut wie möglich herausbekommt. Ein kleiner Teigrest darf natürlich bleiben – schließlich ist das Auslecken der Schüssel eine der größten Freuden beim Backen.

Der Backpinsel

Der Backpinsel

Den Backpinsel, auch Kuchen- oder Tortenpinsel genannt, gibt es mit Naturborsten und Holzgriff oder aus Silikon. Letzterer ist spülmaschinengeeignet, bis zu hohen Temperaturen hitzebeständig, langlebig und in der Regel so breit, dass Sie mit ihm großflächig Backformen einfetten oder Kuchen glasieren können. Mit dem schmaleren Holzpinsel kommen Sie dafür auch in die entlegensten Winkel Ihres Backblechs oder bestreichen Butterplätzchen treffgenau mit Eigelb. Seine Borsten sind außerdem saugfähiger.

Allerdings lässt er gern mal Haare, die Sie dann mühsam aus der Glasur entfernen müssen, bevor diese trocknet. Und er darf nicht in die Spülmaschine, da die Naturborsten sonst spröde werden. Weichen Sie ihn einfach in heißem Wasser mit Spülmittel ein, und tupfen Sie die Borsten mit Küchenkrepp trocken.

Der Teigschaber

Der Teigschaber

Wer hat ihn nicht? Der Teigschaber mit langem Griff ist unser bester Komplize beim Auskratzen der Rührschüssel und damit beim Naschen. Aber auch in seiner Kurzversion greift er uns unter die Arme. Mit ihm lassen sich Teige verteilen und Cremes verstreichen. Auch Gelatine und Sahne bekommt er ganz glatt. Es gibt ihn in verschiedenen Formen von abgerundet bis eckig sowie aus Kunststoff oder Edelstahl. Wollen Sie beim Backen zum Beispiel Karamell verarbeiten, das dazu besonders heiß sein muss, bietet sich ein Teigspatel aus hitzebeständigem Silikon an.

Ein Schaber mit Stiel eignet sich besonders gut zum Umrühren und Vermengen von Kuchenteigen und Backmischungen. Da er elastisch ist, nimmt er alle Zutaten auf.

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