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KRÄUTER UMTOPFEN LEICHT GEMACHT

Gerade langlebige Kräuter wie z. B. Schnittlauch, Rosmarin und Salbei können durchaus einige Jahre in ausreichend großen Töpfen gehalten werden. Damit Sie lange Freude an den Kräutern haben, müssen sie im Turnus von etwa zwei Jahren umgetopft werden. Wir zeigen Ihnen, wie das geht und wie Sie selbst gezogene Setzlinge von der Kinderstube in den Topf bekommen.

MATERIAL

  • Pflanzgefäße inkl. Untertopf

  • Tonscherben oder Blähton

  • dünner Baumwollstoff

  • Erde

  • Stift

  • Setzlinge oder Kräutertopf, z. B. von REWE Bio

  • Gießkanne

ANLEITUNG

Schritt 1/5

Bevor es mit dem Umtopfen losgehen kann, müssen Sie sich für ein Gefäß entscheiden. Egal ob Blumenkasten oder Kübel, auf dem Balkon oder im Garten, einzeln eingepflanzt oder paarweise – alles ist möglich. Der Vorteil von größeren Behältnissen ist, dass die Erde dort nicht so schnell austrocknet und den Pflanzen länger Feuchtigkeit bietet. Für Kräuter wie Petersilie, Thymian und Schnittlauch sind 20 cm Durchmesser passend. Größere Arten – etwa Rosmarin, Lavendel oder Lorbeer – benötigen etwas mehr Platz und folglich ein größeres Gefäß bis zu 30 oder 40 cm Durchmesser. Wichtig sind, egal ob Kasten oder Topf, ausreichend Entwässerungslöcher im Boden. Gerade bei Plastiktöpfen kann man leicht auch selbst nachbohren, wenn sie nicht reichen sollten.

Schritt 2/5

Geben Sie einige Tonscherben oder Blähton auf den Grund des Topfes oder Kastens. Eine gute Drainage verhindert, dass sich Staunässe bildet, die letztlich dazu führt, dass die Pflanze abstirbt. Außerdem speichert sie Feuchtigkeit, die nach und nach an die Wurzeln abgegeben wird. Ein Tipp vom Experten: Ein Stückchen dünner Baumwollstoff über der Drainage sorgt dafür, dass nichts verstopft.

Schritt 3/5

Füllen Sie anschließend das Gefäß mit Erde auf und drücken sie leicht an. Welche Erde sich am besten für Ihr individuelles Kräuterbeet eignet, erfahren Sie im Fachhandel.

Schritt 4/5

Bei Setzlingen folgt jetzt das sogenannte Pikieren: Einfach mit einem Stift Löcher in die Erde stechen, die Setzlinge behutsam einsetzen und leicht und ganz vorsichtig andrücken. Lassen Sie dabei mindestens den dreifachen Platz zwischen den einzelnen Setzlingen. Je mehr Platz, desto größer kann die Pflanze werden.

Wenn Sie statt Setzlingen gekaufte Kräuterpflanzen umtopfen wollen, lösen Sie zunächst den Erdballen durch vorsichtiges Drücken auf den Plastiktopf. Die Pflanze aus dem Topf nehmen und den Erdballen an der Unterseite leicht kreuzförmig einschneiden. Im Pflanzgefäß mit den Händen ein Loch freilegen und den Erdballen einsetzen. Leicht andrücken und angießen.

Schritt 5/5

Jeden zweiten Tag leicht wässern und beim Wachsen zuschauen. Die meisten Kräuter vertragen nicht so viel Wasser. Die Wurzeln können leicht anfangen zu faulen. Um das zu vermeiden, sollten die Töpfe an der Unterseite ein Loch haben und auf einem Untertopf stehen, in den das Wasser abfließen kann.

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