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Food Waste: was du dagegen tun kannst

Jeden Tag landen Unmengen von Lebensmitteln in der Tonne. Zum Glück kann jeder schon mit kleinen Dingen dazu beitragen, den Food Waste zu minimieren. Auch REWE leistet einen Beitrag, z. B. mit der Tafel-Aktion. Alles rund um das Thema erfährst du auf diesen Seiten.

Das Essen mehr wertschätzen und genießen – weniger Lebensmittel wegwerfen. So lässt sich das Ziel der Food Waste Bewegung kurz und knapp zusammenfassen. Zum Glück gibt es immer mehr Food Waste Aktionen, Berichte und Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Lebensmittelverschwendung auseinandersetzen. Auch REWE engagiert sich. 

  • Der Wert der jährlich weggeworfenen Lebensmittel in Deutschland liegt bei rund 21 Milliarden Euro.
  • Knapp 11 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr von Industrie, Handel, Großverbrauchern und Privathaushalten entsorgt.
  • 61 Prozent der Lebensmittelabfälle fallen dabei auf die Haushalte.
  • 47 Prozent der Lebensmittelabfälle in deutschen Haushalten wären vermeidbar. Noch weitere 18 Prozent wären teilweise vermeidbar. (Quelle: BMEL)

Welche Folgen hat Food Waste?

  • Der Abfall von Lebensmitteln ist unmittelbar mit dem Verbrauch von Rohstoffen wie Energie und Wasser verbunden. So werden beispielsweise knapp 30 Prozent der weltweit verfügbaren Anbauflächen verschwendet, da die dort angebauten Lebensmittel letztendlich im Müll landen.
  • Der vermeidbare Lebensmittelmüll verursacht Unmengen an klimaschädlichen Gasen.
  • In vielen armen Ländern der Welt werden Ackerflächen für unseren, teilweise überflüssigen, Lebensmittelexport belegt.

Schon mit kleinen Dingen kann jeder seinen Beitrag dazu leisten, dass Food Waste reduziert wird. Die Planung des Einkaufs, ein bisschen Flexibilität beim Kochen und die sinnvolle Lagerung der verschiedenen Lebensmittel tragen einen Großteil dazu bei, dass weniger weggeworfen werden muss.
Es kostet kaum Zeit und schon gar kein Geld etwas bewusster mit dem Thema umzugehen. Im Gegenteil: Im Endeffekt entdeckst du neue, leckere Rezepte und schonst ganz nebenbei auch noch die Haushaltskasse.

REWE engagiert sich für die Tafeln

Die REWE Group engagiert sich seit Jahrzehnten erfolgreich dafür, dass so wenig Lebensmittel wie möglich vernichtet werden müssen. Denn verantwortliches Handeln im Sinne der Gemeinschaft ist für die genossenschaftlich organisierte REWE Group integraler Bestandteil der Unternehmenskultur.

Mittlerweile verkaufen die Supermärkte (REWE/toom) und Discountfilialen (PENNY) im Jahresdurchschnitt rund 98 Prozent ihrer Lebensmittel. Das Gros der verbleibenden zwei Prozent stellt die REWE bereits seit 1996 kostenlos den bundesweit rund 900 lokalen Tafel-Initiativen zur Verfügung.

Das gilt für Lebensmittel, die nicht mehr verkauft, aber dennoch bedenkenlos verzehrt werden können. Das ist beispielsweise der Joghurt, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum zeitnah abläuft, oder der Apfel mit einer Druckstelle.

Hier findest du Infos zur jährlich stattfindenden Tafel-Aktion.

Moderne Technik und geschulte Mitarbeiter

Moderne Prognosesysteme – teilweise unter Berücksichtigung der Wettervorhersage – und automatisierte Bestellverfahren, unterstützt durch die kaufmännische Erfahrung der Mitarbeiter, ermöglichen schon heute eine sehr gute und bedarfsgerechte Versorgung der Märkte mit frischer Ware.

Kurze Transportwege zwischen Lagerstandorten und den Märkten, eine lückenlose Kühlung von der Herstellung bis ins Regal, aber auch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter, tragen dazu bei, die Verlustquoten auf ein Minimum zu reduzieren.

Neben modernen Warenwirtschaftssystemen, kurzen Transportwegen oder lückenloser Kühlung setzt die REWE Group auch auf regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter. Die Mitarbeiter in Märkten kontrollieren nach marktindividuell festgelegten Intervallen täglich die Mindesthaltbarkeitsdaten der Produkte.

Leckere Rezepte für typische Reste

Das Engagement der Verbraucher ist gefragt

Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen beginnt schon beim Einkauf oder sogar bei dessen Planung. Die REWE Märkte bieten den Kunden ein umfassendes und „jederzeit" verfügbares Angebot einwandfreier und sicherer Lebensmittel – dort wo es nachgefragt wird, auch noch bis in die Abendstunden. Diese Leistung garantiert den Kunden, sich jederzeit mit den Produkten ihrer Wahl versorgen zu können, ohne sich langfristig bevorraten zu müssen. Denn mit der Bevorratung steigt potenziell das Risiko des Verderbs im heimischen Kühlschrank. Damit Lebensmittel möglichst lange ihre Qualität bewahren, ist es wichtig, sie zu Hause korrekt zu lagern. Letztlich kann auch mit einer guten Resteverwertung nicht nur Müll vermieden, sondern auch Geld gespart werden.

Einkaufskorb

Alltagstipps zur Müllvermeidung

Planung ist alles!

Eine Einkaufsliste zu schreiben ist wirklich schnell gemacht und zahlt sich im Endeffekt aus: Nimm dir dafür zuhause ca. 10 Minuten Zeit und überleg dir, was du in den kommenden Tagen essen möchtest. Gleich die nötigen Zutaten mit deinen Vorräten ab und notiere dir alles fehlende auf deinem Einkaufszettel oder im Handy.

Was kaufe ich ein?

Wenn du alleine oder in einem kleinen Haushalt lebst, macht es bei Obst und Gemüse oft mehr Sinn zur losen Ware zu greifen. Nimm dir dafür deine eigenen Stoffbeutel oder die REWE Mehrwegfrischenetze mit, um Plastiktüten zu vermeiden.
Auch bei Aufschnitt bietet es sich an, die für dich passende Menge an der Frischetheke einzukaufen, statt abgepackten Käse und Co. in zu großen Mengen zu wählen.

Teilen statt wegwerfen

Der Urlaub naht und der Kühlschrank ist noch halbvoll? Statt alles wegzuwerfen, freuen sich garantiert Freunde oder Nachbarn über geschenkte Lebensmittel. Oder du lädst alle zum Essen ein und hast nebenbei noch einen schönen Abend.

Tipps zu richtigen Aufbewahrung

Eierkarton

Die richtige Lagerung ist für die Haltbarkeit von Lebensmitteln das A und O. So bleiben Brot und Brötchen beispielsweise in einer Brotbox am längsten frisch. Wie du den Kühlschrank so einräumst, dass Milch und Co. optimal aufbewahrt sind, fährst du hier.

Umgang mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD)

Joghurt

Der Ablauf des MHD bedeutet nicht zwingend, dass das Produkt verdorben ist. Es sagt aus, bis wann der Hersteller garantiert, dass das Lebensmittel noch so schmeckt, riecht und aussieht wie es sein soll – vorausgesetzt das Produkt war ungeöffnet und wurde richtig gelagert. Das MHD ist also kein Verfalls- oder gar Wegwerfdatum, sondern vielmehr eine Orientierungshilfe, bis wann ein Lebensmittel in „Bestform“ ist.

Als Faustregel gilt: Trockene Nahrungsmittel, zum Beispiel Getreideprodukte, verderben nicht so schnell wie solche mit einem hohen Wasser- und/oder Eiweißgehalt, beispielsweise Frischkäse. Fetthaltige Lebensmittel dagegen können ranzig werden. Mehl oder Nudeln ohne Frischei halten bei richtiger Lagerung in der Regel über das MHD hinaus. Einige Produkte sind sogar so lange haltbar, dass sie gar kein MHD tragen – wie Kaugummi oder Essig.

Grundsätzlich gilt: Du als Verbraucher solltest neben der Berücksichtigung des MHD in jedem Fall deine Sinne zur Beurteilung heranziehen. Sieht das Produkt unauffällig aus? Riecht es noch gut? Schmeckt es noch? Solange keine fremden Eigenschaften festgestellt werden, kannst du es in der Regel noch essen. 

Kochinspirationen von A-Z

Was tun mit braunen Bananen oder übrig gebliebenem Eigelb? Hier findest du kreative Ideen.

Vorkochen spart Zeit, Mühe und Abfall!

Jeden Tag aufs Neue am Herd zu stehen, kostet nicht nur Zeit, sondern führt bei vielen verschiedenen Rezepten auch dazu, dass angebrochene Lebensmittel übrig bleiben. Koche stattdessen lieber gleich die doppelte oder dreifache Menge. So hast du gleich noch eine leckere Portion für den nächsten Tag oder kannst Reste für stressige Zeiten einfach einfrieren.

Aus Resten können leckere neue Gerichte entstehen

Du experimentierst gerne in der Küche? Perfekt! Denn aus Resten entstehen manchmal ganz ungeahnt die leckersten neuen Gerichte oder Kombinationen. Wer keine Zeit hat lange am Herd zu stehen, kann sich aus den verschiedenen Resten eine bunte Bowl zubereiten. Dazu ein leckerer Dip oder ein schnelles Dressing – fertig ist ein unkompliziertes Essen. 

Zero Waste in der Küche

Spülschwämme, Plastikflaschen und Kaffeekapseln – in der Küche kann jede Menge (Plastik-)müll anfallen. Hier bekommst du praktische Tipps, wie du Müll reduzierst.

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