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Ingwertee

Fasten - worum geht's überhaupt?

Beim Begriff Fasten denken die meisten vermutlich an die Fastenzeit, die Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern, die laut christlicher Tradition dem Verzicht vorbehalten sind. Wer weniger aus religiöser, dafür aus gesundheitlicher Motivation fastet, kann eine solche Kur natürlich auch wunderbar zu jedem anderen Zeitpunkt des Jahres durchführen.

Warum wird gefastet?

Burger

Durch Heilfasten und Co. gönnen wir unserem Körper eine kleine Auszeit. Denn durch unsere heutigen Essgewohnheiten - oft zu schwer, viel und häufig - muss unsere Verdauung ständig Höchstarbeit leisten.

Abnehmen sollte dabei nicht primär der Grund sein. Sinn einer Fastenkur ist es vielmehr sich durch den temporären Verzicht, zum Beispiel eine Woche lang, wieder leichter und befreiter zu fühlen. So gut das auch klingen mag, besonders für Unerfahrene kann eine Fastkenkur eine echte Herausforderung sein, die nicht für jeden Menschen geignet ist.

Wie sollte man den Körper auf die Fastenzeit vorbereiten?

Brokkoli

Die Tage vor und nach der Fastenkur sind mindestens genauso wichtig, wie die eigentlichen Fastentage. In diesen gilt es, den Körper langsam an die bevorstehende Zeit vorzubereiten, in dem schon etwa eine Woche vorher etwas leichter gegessen wird. Etwa drei Tage vorher sollte unbedingt auf Alkohol, Kaffee und Zucker verzichtet werden, um eventuellen Entzugserscheinungen vorzubeugen. Je nach Fastenart wird dann am Vortag z. B. nur noch gedünstetes Gemüse gegessen. Mehr dazu finden Sie in den do's und dont's beim Heilfasten.

Für wen ist Fasten geeignet?

Joggen

Voraussetzung für eine Fastenkur, vor allem wenn sie ohne ärtzliche Begleitung durchgeführt wird, ist, dass Sie körperlich und auch geistig gesund sind. Ist der Körper durch eine Krankheit, sei es nur eine Erkältung, sowieso schon geschwächt, sollte man ihn durch das Fasten nicht noch weiter belasten. Wer schwanger ist oder an einer Essstörung leidet, sollte ebenso von einer Fastenkur absehen.

Kann man durch die Fastenzeit abnehmen?

Windbeutel

Verzichtet man für eine gewisse Zeit weitesgehend auf feste Nahrung, nimmt man automatisch weniger Kalorien zu sich und wird dadurch höchstwahrscheinlich auch Gewicht verlieren. Dennoch ist diese Art von Abnehmen nicht für langfristige Zwecke gedacht und auch nicht primär das Ziel des Fastens. Sobald man sich anschließend wieder in seine gewohnte Ernährung einpendelt, tritt der altbekannte Jojo-Effekt auf und auf kurz oder lang werden die verlorenen Kilos wieder da sein. Wer dauerhaft abnehmen möchte, findet hier hilfreiche Tipps.

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