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Getränkemythen: Saft

Ernährungsmythen Getränke - welche stimmen?

Ein Glas Rotwein am Abend bringt richtig viel für die Gesundheit - Cola dagegen macht süchtig und ist schlecht für den Körper. Welche Mythen rund um Getränke stimmen und welche nicht?

Mythos Nr. 1: Der Schnaps nach dem Essen hilft beim Verdauen

Nach dem Essen erstmal ein kleiner Schnaps zum besseren Verdauen: Dieser Tipp stimmt leider nicht. Kurzfristig entspannt sich die Magenmuskulatur zwar, doch gleichzeitig wird die Verdauung durch den Alkohol verzögert. Das Essen wird langsamer verdaut, das Völlegefühl hält länger an.

Mythos Nr. 2: Man muss täglich 2-3 l Wasser trinken

Getränkemythen: Wasser

Je mehr Wasser desto besser für die Gesundheit: Dieser Mythos hält sich hartnäckig. Es stimmt zwar, dass ausreichend Flüssigkeit für den Körper lebensnotwendig sind. 1,5 -2 l am Tag reichen jedoch im Normalfall aus. Beim Sport oder im Sommer sollte es entsprechend mehr sein.

Was die meisten nicht wissen: Man kann auch zu viel trinken. Ab einer täglichen Flüssigkeitsmenge von 7 -10 l Wasser wird es ungesund. Das Blut wird dadurch dünner, der Natriumgehalt steigt und das Gehirn kann anschwellen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Wasservergiftung kommen.

Mythos Nr. 3: Saft ist gesünder als Limonade

Saft, besonders wenn er frisch gepresst ist, ist gesund und man kann ihn mit gutem Gewissen trinken. Falsch! Saft ist zwar gesünder als die Limonade oder Cola, er hat aber in etwa gleich viele Kalorien. Wie Limo ist Saft deswegen kein Durstlöscher. Mehr als ein Glas am Tag sollte es nicht sein.

Mythos Nr. 4: 1 Glas Rotwein am Tag ist gesund

Getränkemythen: Rotwein

Immer wieder bestätigen Studien, dass Rotwein – in Maßen getrunken – gut für den Körper ist und u.a. vor Demenz schützen oder das Risiko für verschiedene Krebsformen senken kann.

Trotzdem ist wissenschaftlich nicht abschließend bestätigt, dass Rotwein gesund ist. Das liegt daran, dass zum einen oft epidemiologische Bevölkerungsstudien gemacht werden, bei denen Ursache-Wirkungs-Mechanismen nicht eindeutig nachgewiesen werden können. Oder es werden Labor- und Zellstudien gemacht, die sich nicht so ohne weiteres auf den menschlichen Körper übertragen lassen.

Mythos Nr. 5: Cola macht süchtig

Cola ist dank reichlich Zucker nicht gesund, doch macht sie wirklich süchtig, wie ein verbreiteter Mythos besagt? Nein, hier geben Wissenschaftler Entwarnung. Das enthaltene Koffein kann zwar zu einem Gewöhnungseffekt führen, aber der tritt erst nach etwa 1 Liter pro Tag ein. Trinkt man über einige Zeit sehr viel Cola und lässt sie dann plötzlich weg, kann das zu Kopfschmerzen aufgrund des Koffeinentzugs führen. Einen ähnlichen Effekt hat man aber auch, wenn man täglich mehrere Tassen Kaffee trinkt und diesen plötzlich weglässt.