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Gesundheitsmythen: Obst

Ernährungsmythen - 6 Mythen unter der Lupe

Cola und Salzstangen sind ein tolles Mittel gegen Durchfall, Schokolade macht glücklich und nach einer Portion Kirschen sollte man auf keinen Fall Wasser trinken: Welche Ernährungsmythen aus dem Bereich Gesundheit stimmen und welche nicht?

Mythos Nr. 1: Schokolade macht glücklich

Gesundheitsmythen: Schokolade

Es wäre so schön, wenn es stimmen würde! Leider gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg, dass Schokolade tatsächlich glücklich macht. Was stimmt: Im Kakao stecken Koffein, Theobromin, das rauschähnliche Zustände hervorrufen kann sowie ein Baustein des Glückshormons Serotonin. Allerdings reicht die geringe Konzentration nicht für die Entstehung von Glücksgefühlen aus.

Tipp: Je dunkler die Schokolade, desto mehr Kakao enthält sie und desto größer ist die Chance, dass sich doch ein paar Glücksgefühle einstellen.

Mythos Nr. 2: Zu jeder Tasse Kaffee gehört ein Glas Wasser

Kaffee treibt: Das weiß jeder Kaffeetrinker. Deswegen wird gern zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser empfohlen, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Bleibt nur die Frage: Muss das eigentlich sein? Nein. Wer ausreichend trinkt – mindestens 1,5 Liter am Tag – und nicht mehr als maximal vier Tassen Kaffee am Tag zu sich nimmt, muss sich keine Sorgen machen, dass er mit zu wenig Flüssigkeit versorgt ist. Kaffee trägt zum Erhalt des Flüssigkeitshaushalts bei, sollte aber trotzdem nur als Genussmittel und nicht als Durstlöscher betrachtet werden.

Mythos Nr. 3: Cola und Salzstangen helfen bei Durchfall

Cola ohne Kohlensäure und Salzstangen sind ein beliebtes Hausmittel bei Durchfall. Allerdings handelt es sich auch dabei um einen weit verbreiteten Irrglauben. Der ganze Zucker und das Salz sind im Gegenteil eher schlecht für den Körper und können die Beschwerden verschlechtern. Viel besser: Kräutertee, der leicht gesüßt sein darf und gut verträgliche Lebensmittel wie trockenes Weißbrot, geriebener Apfel oder Reis.

Mythos Nr. 4: Kirschen, kombiniert mit Wasser, sorgen für Bauchweh

Gesundheitsmythen: Kirschen

Nach dem Essen von Kirschen sollte man erstmal nichts trinken: So ein weiser Rat der Oma. Ansonsten drohen starke Bauchschmerzen. Obwohl die Oma oft Recht hat, in diesem Fall leider nicht. Isst man nicht gerade Unmengen von Kirschen und trinkt danach viel Wasser, muss man sich keine Sorgen machen. Dass es früher bei dem gemeinsamen Verzehr von Kirschen und Wasser zu Problemen gekommen ist, lag vermutlich am nicht so sauberen Wasser.

Mythos Nr. 5: Zucker macht süchtig

Wenn’s stimmt, würde das einiges erklären. Wissenschaftler sind sich allerdings einig, dass Zucker zwar suchtähnliches Verhalten auslösen kann, aber nicht wirklich süchtig macht. Essen wir sehr süße Lebensmittel, wird im Gehirn reichlich Dopamin ausgeschüttet. Dieses Hormon sorgt dafür, dass wir uns gut fühlen, ähnlich wie nach dem Genuss von Alkohol. Nichtsdestotrotz lässt sich die Lust auf Zucker nicht mit dem Verlangen nach Drogen oder Alkohol vergleichen.

Mythos Nr. 6: Schokolade verursacht Pickel

Die einen können den Mythos bestätigen, die anderen nicht. Fest steht, dass Pickel durch verstopfte Hautporen und eine überschüssige Talgproduktion entstehen. Dass Schokolade an Pickeln Schuld ist, konnte wissenschaftlich bislang nicht bestätigt werden. Vielmehr sind Pickel oft ein Zusammenspiel verschiedener schlechter Angewohnheiten und eine ungesunde, zucker- und fettreiche Ernährung kann das Wachstum fördern.