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Sonntags gibt es in England "Sunday Roast", den klassischen Sonntagsbraten. Manche nennen ihn auch "Sunday Dinner" oder "Roast Dinner". Traditionell wurde dieses Gericht nach dem Kirchgang am Sonntag gegessen, da man es wunderbar vorher in den Ofen schieben konnte.

Welches Fleisch nimmt man zum Sunday Roast?

Für den Sonntagsbraten nehmen die Engländer gerne Roastbeef, Lamm- oder Schweinebraten. Ja nach Saison oder Region gibt es auch Ente, Gans oder Truthahn. Roastbeef - ein Braten aus der hinteren Rückenpartie des Rinds - ist besonders beliebt, da es so zart und aromatisch ist. Außerdem ist es leicht gemacht: Würzen Sie das Fleisch mit Pfeffer und Salz und schieben Sie es für 50 Minuten in den Ofen. Anschließend muss der Braten ruhen und Sie können aus dem Bratensatz schnell noch eine leckere Soße kochen. Wenn etwas vom Sonntagsbraten übrig bleibt, können Sie ihn am nächsten Tag zu Shepherd's Pie oder zu einem leckeren Sandwich weiter verarbeiten.

Die typischen Beilagen: geröstete Kartoffeln und Gemüse

Zum Braten dürfen geröstete Kartoffeln und zwei verschiedene Sorten Gemüse nicht fehlen. Die Kartoffeln halbieren die Engländer und schieben sie zusammen mit dem Braten in den Ofen. Das Gemüse rösten sie ebenfalls im Ofen oder kochen es im Topf. Besonders beliebt sind Möhren und anderes Wurzelgemüse wie Pastinaken. Aber auch gestampfte Rüben, Kohl oder Erbsen sind wilkommene Beilagen zum Sunday Roast.

Yorkshire Pudding

Yorkshire-Pudding

Yorkshire-Pudding ist ein wahrer Klassiker und darf bei keinem englischen Sonntagsgericht fehlen. Egal welches Fleisch oder Gemüse, Yorkshire-Pudding gehört traditionell zum Sunday Roast! Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich hierbei nicht um einen Pudding, sondern um ein herzhaftes Gebäck aus Weizenmehl, das gerne mit Soße gefüllt wird. Der Teig besteht aus Eiern, Mehl, tierischem Fett und Milch und wird mit Pfeffer, Salz und einer Prise Muskat verfeinert. Die Zubereitung des Yorkshire-Puddings ist nicht ganz einfach: Man gibt den Teig in die Mulden eines vorgeheizten und eingefetteten Muffin Blechs. Im Ofen geht der Teig auf und bekommt seine typische Mulde für die Soße. Allerdings darf man den Ofen - ähnlich wie bei Soufflé - während des Backvorgangs nicht öffnen, da der Teig sonst zusammenfällt. Ursprünglich aß man den günstigen Yorkshire-Pudding übrigens mit Soße als Vorspeise, damit man beim teuren Hauptgericht nicht mehr so viel Hunger hatte.

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