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Wer Obst und Gemüse einmacht, liegt nicht nur im Trend, sondern ist auch äußerst schlau: Denn ein gut gefüllter Vorratskeller mit leckeren Einmach-Ideen ist im Winter eine Fundgrube köstlicher Speisen. Großmutters Lieblingskonservierungsmethode ist nicht nur schnell, einfach und vielseitig, sie ist auch noch äußerst günstig.

Was kann man einmachen?

Grundsätzlich kann man alles, was der Garten hergibt, einmachen:

Ob es nun ein Kürbis-Chutney oder das klassische Birnenkompott, ein Gurken-Sud oder auch selbstgemachte Antipasti werden, ist eine Frage des Geschmacks.

Je nach Zutaten und gewünschtem Endergebnis werden verschiedene Arten des Einmachens unterschieden: Kommt Essig als Konservierungsmittel (etwa für Gurken oder Kürbis) zum Einsatz, handelt es sich um saures Einmachen. Bei der salzigen Form werden die Zutaten (wie Eier) mit konzentriertem Salzwasser (nebst Gewürzen) eingemacht und eine mediterrane Öl-Variante gibt es auch. Naschkatzen sind beim süßen Einmachen von Früchten an der richtigen Stelle – und wer könnte schon auf Omas Marmelade verzichten?

Was braucht man zum Einmachen?

Marmelade kochen

Zunächst einmal braucht man einen Vorrat an reifen Früchten oder Gemüsen, die man im Vorhinein gut säubern, entkernen und klein würfeln sollte. Natürlich dürfen auch Einmachgläser nicht fehlen, die luftdicht verschließbar sein müssen. Die Gläser werden vor dem Einmachen mit heißem Wasser ausgespült, der Deckel muss nebst Gummi etwa fünf Minuten kochen und beide kommen anschließend nass und heiß direkt auf das Glas.

Neben den verschiedenen Töpfen spielt die Qualität des Konservierungsmittels eine große Rolle. Das Olivenöl sollte hochwertig sein (nativ extra oder extra vergine), der Essig ebenso. Für die salzige Variante ist grobes Meersalz gut geeignet, während beim süßen Einmachen sowohl klassische Gelierzucker als auch Mittel wie Agar-Agar zum Einsatz kommen. Praktischerweise ist auf den Packungen vermerkt, wie das Einmachen funktioniert. Und an diese Anleitung (sowie alle anderen Rezepte zum Einmachen) sollte man sich möglichst exakt halten.

Wie wird Eingemachtes gelagert?


Eingemachtes liebt es dunkel bei konstanter Raumtemperatur. Der Keller ist also ideal. Ansonsten sind auch Vorratsschränke oder dunkle Ecken in Ordnung, solange die Gläser dort unbewegt stehen können. Lediglich in Öl eingelegtes Gemüse wandert in den Kühlschrank.

Was muss man beim Einmachen beachten?

Wer unter Zeitdruck schlechter arbeitet, wird am Einmachen ein bisschen verzweifeln. Denn hier muss es fix gehen – Vorbereitung ist alles! Gerade beim süßen Einmachen muss der Kochzeitpunkt abgepasst werden, damit aus Gelee oder Marmelade kein Fruchtleder wird. Nach dem Kochen kommt die Mischung direkt in die Gläser und wird sofort verschlossen – und in keinem Fall wieder geöffnet!

Ob die Konsistenz stimmt, zeigt die Gelierprobe: Eine kleine Portion mit dem Löffel aus dem Topf entnehmen und auf einem Teller abkühlen lassen. Bildet sich ein Häutchen, hat das Einmachen funktioniert. Wenn nicht, dann kommt aus dem Vorratsglas eben eine Fruchtsoße.

In jedem Fall gilt für alle Einmacharten: Zügig arbeiten, Gläser gut durchspülen, den Sud perfekt vorbereiten und nach dem Verschließen das Glas nicht mehr öffnen.

 

Wie lange hält sich Eingemachtes?

Wenn das Vakuum perfekt ist und die Hygiene beachtet wurde, hält Eingemachtes wenigstens ein Jahr. Das gilt für Salz-, Essig- und Zuckerprodukte. Ölig eingelegte Genüsse halten im Kühlschrank etwa zwei Wochen.