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Clean Eating – was versteht man exakt unter "sauberem Essen" und wie funktioniert es im täglichen Leben? Gemeint ist mit diesem Begriff eine Ernährung, bei der auf unverarbeitete und frische Lebensmittel zurückgegriffen wird. Darunter versteht man hauptsächlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Diese Lebensmittel sind in dem Sinne "sauber", dass sie ohne Konservierungsstoffe, künstliche Aromen und weitere chemische Zusätze auskommen. Beim Clean Eating – oder "CleanEating" – besinnt man sich auf die "Basics" der gesunden und vollwertigen Ernährung zurück.

Wie fange ich mit Clean Eating an?

Die Umstellung der eigenen Ernährung kann gerade zu Beginn schwerfallen, auch wenn es keine strengen Regeln gibt. Denn: Clean Eating ist keine Diät, sondern eine komplette Ernährungsumstellung. Damit diese glückt, sollten Sie mit kleinen Veränderungen anfangen, die Sie gut in den Alltag integrieren können. Versuchen Sie zum Beispiel an mindestens vier Tagen pro Woche selber zu kochen, bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel (z.B. von REWE Bio) oder tauschen Sie Weißmehlprodukte gegen die Vollkornvariante aus. Nach und nach können Sie sich dann steigern und immer weitere Aspekte verändern.

Eat Clean: Diese Lebensmittel sind erlaubt

Gemüse auf Tisch

Es gibt wenige Vorschriften, welche Lebensmittel bei Clean Eating erlaubt und welche verboten sind. Generell erlaubt sind unverarbeitete Lebensmittel, zum Beispiel frisches Obst und Gemüse. Hier sollten Sie aus Gründen der Nachhaltigkeit zusätzlich auf saisonale und regionale Produkte achten. Damit unterstützen Sie den heimischen Obst- und Gemüseanbau und sorgen gleichzeitig für eine geringe CO2-Bilanz Ihres Mittagessens.

Hochwertige Getreide, wie beispielsweise Vollkornreis, Quinoa, Bulgur und Dinkelprodukte, passen ebenfalls zum Clean Eating Konzept. Als Snack eignen sich Nüsse und Mandeln.

Tierische Produkte sind in einem gewissen Rahmen ebenfalls erlaubt. Mageres rotes Fleisch und Fisch aus artgerechter und nachhaltiger Aufzucht sollten zu Ihrem Speiseplan gehören. Hülsenfrüchte sorgen bei Vegetariern für das nötige Eiweiß und für Abwechslung auf dem Teller.

Beim Kochen sollten Sie beachten, dass durch zu langes Erhitzen wichtige Nährstoffe verloren gehen. Bevorzugen Sie schonende Zubereitungsmethoden wie Dünsten oder Dämpfen und verzichten Sie aufs Frittieren.