rewe.de
https://www.rewe.de/ernaehrung/brot-backen-rezepte/
Brot

Brot backen

Mmh, warmes, selbstgebackenes Brot! Wer kann da schon widerstehen? Ob Bauernbrot, Baguette oder Körnerbrot, viele Brote können Sie auch ganz leicht zu Hause backen, denn Brotbacken ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Lesen Sie hier mehr über Brot und entdecken Sie leckere Brot-Rezepte.

Brot backen: Welche Zutaten braucht man?

Selbstgebackenes Brot bringt Abwechslung auf den Tisch und schmeckt frisch aus dem Ofen einfach himmlisch! Die Grundzutaten für jedes Brot sind Mehl, Wasser und Salz. Viele Brote werden mit Sauerteig gebacken, aber es gibt auch schnellere Varianten mit Hefe. Für die meisten Brote brauchen Sie gar nicht viel Equipment. Es reicht eine ganz normale Küche mit einem ganz normalen Backofen. Außerdem braucht man eventuell ein Gärkörbchen oder eine Kastenform. Wer häufiger Brot backen möchte kann sich natürlich spezielle Formen für Brot oder einen Brotbackautomaten anschaffen. 

Mit diesen Zutaten können Sie den Grundteig verfeinern:

  • Weizenschrot
  • Nüsse
  • Samen
  • Haferflocken
  • geraspeltes Gemüse, z. B. Möhren oder Zucchini
  • kleingeschnittene Trockenfrüchte
  • Körner
  • Oliven
  • getrocknete Tomaten
  • Feta

 

 

Sauerteigbrot backen

Gutes Sauerteigbrot ist köstlich und herrlich fluffig. Vor allem Roggenbrote werden meist mit Sauerteig gebacken, da dieser den Teig aufgehen lässt. Roggen enthält weniger "Kleber" als Weizen, was zur Folge hat, dass ein mit Hefe gebackenes Roggenbrot zwar eine schöne Kruste bekommt, aber im Inneren weich und matschig bleibt. Der Sauerteig verhindert hingegen, dass das Brot zusammenfällt. Um ein Sauerteigbrot zu backen, müssen Sie zunächst einen Vorteig ansetzen. Das Gute ist, wenn Sie ihn einmal angesetzt haben, können Sie immer ein bisschen davon zurückbehalten und für den nächsten Ansatz verwenden. Bis der erste Vorteig fertig ist, dauert es aber ein Weilchen.

Zutaten für einen Sauerteig-Vorteig:

400 g Roggenmehl

400 ml warmes Wasser

Sauerteig

Zubereitung für Sauerteig-Vorteig: 

  • Tag 1: Mischen Sie 100 g Roggenmehl und 100 ml Wasser in einer kleinen Schüssel. Lassen Sie die Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort (ca. 25 °C) mindestens 24 Stunden stehen.
  • Tag 2: Geben Sie 100 g Roggenmehl und 100 ml Wasser dazu, rühren Sie den Vorteig gut durch und lassen Sie ihn weitere 24 Stunden reifen.
  • Tag 3: Der Vorteig sollte nun schon leicht säuerlich riechen. Geben Sie nun 200 g Roggenmehl und 200 g Wasser hinzu und warten Sie weitere 24 Stunden.
  • Tag 4: Der Vorteig ist nun fertig. Er sollte säuerlich riechen und Blasen werfen. Riecht er faulig oder hat gar Schimmel angesetzt, müssen Sie leider von vorne beginnen. Wenn mit dem Vorteig alles in Ordnung ist, können Sie mit dem Brotbacken beginnen. Nehmen Sie 700 g Sauerteig für Ihr Brot und stellen Sie die restlichen 100 g abgedeckt in den Kühlschrank. Dort wird der Gehprozess verlangsamt und der Vorteig hält sich etwa eine Woche. Das Gute ist, Ihren nächsten Sauerteig können Sie viel schneller ansetzen: Geben Sie 350 g Roggenmehl und 350 g Wasser zum restlichen Vorteig und stellen Sie ihn für 24 Stunden an einen warmen Ort.

Wer keine Zeit oder Lust hat den Vorteig selbst zu machen, kauft einfach fertigen Sauerteig.

Bauernbrot

Sauerteig- Bauernbrot backen

Für Ihr Sauerteigbrot verkneten Sie nun einfach den Vorteig mit frischem Mehl, Wasser und Salz. Ob Sie nun ein schlichtes Graubrot oder ein knuspriges Bauernbrot backen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Ganz einfach geht es mit diesem Grundrezept.

 

Zutaten für ein knuspriges Bauernbrot: 

700 g Sauerteig

400 g Roggenmehl

300 g Weizenmehl

30 g Salz

350 ml Wasser

Zubereitung:

  • Verkneten Sie Sauerteig, Roggenmehl und Weizenmehl. Geben Sie das Salz und langsam das Wasser hinzu. Kneten Sie den Teig etwa 10 Minuten mit dem Knethaken einer Küchenmaschine oder von Hand und lassen Sie ihn dann etwa 30 Minuten ruhen.
  • Formen Sie den Teig dann zu einem länglichen Brotlaib und geben Sie ihn für mindestens 2 Stunden in ein Gärkörbchen und decken Sie es mit Frischhaltefolie ab. Dann stellen Sie es an einen warmen Ort, sodass sich das Volumen des Brotes deutlich vergrößert.
  • Heizen Sie nun den Backofen auf 250 °C vor und stürzen Sie das Brot auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Schneiden Sie es mit einem scharfen Messer an der Oberfläche ein und bestreichen Sie die Oberfläche mit etwas Wasser. Backen Sie das Brot 15 Minuten bei voller Hitze und reduzieren Sie dann die Temperatur auf 200 °C. Backen Sie das Brot weitere 45-50 Minuten und lassen Sie es dann auf einem Kuchengitter auskühlen.
  • Wenn Sie auf das Brot klopfen, sollte es sich hohl anhören. Ganz nach Ihrem Geschmack können Sie dem Brot auch noch Brotgewürze wie Anis oder Kümmel hinzufügen.

Und was kommt aufs Brot?

Entdecken Sie die besten selbstgemachten Brotaufstriche!

Videorezept: Apfel-Maronen-Brotaufstrich

Trend: No Knead Bread

Das "Brot ohne Kneten" ist richtig einfach, erfordert nur ein wenig Zeit und Geduld. Es wurde bereits in den 90er Jahren vom New Yorker Bäcker Jim Lahey entwickelt und erlangte schnell Berühmtheit. Von der Machart und der Konsistenz ähnelt das No-Knead-Breat italienischen Broten wie Ciabatta. Allerdings ist es ein reines Hefe-Brot. Das Besondere an diesem Brot ist die knusprige Kruste und der von Luftblasen durchzogene Teig im Inneren, der durch die lange Gehzeit zustande kommt.

Zutaten:

450 g Weizenmehl

2 TL Salz

1 Messerspitze Trockenhefe

340 ml lauwarmes Wasser

2 EL Olivenöl zum Einfetten

Zubereitung:

  • Geben Sie Mehl, Salz und Trockenhefe in eine große Schüssel und fügen Sie langsam 340 ml lauwarmes Wasser hinzu. Rühren Sie solange, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Decken Sie die Schüssel anschließend mit Frischhaltefolie ab und lassen Sie den Teig einen Tag bei Zimmertemperatur gehen.
  • Am nächsten Tag geben Sie den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und falten ihn zweimal von außen nach innen. Bemehlen Sie die Oberfläche leicht und geben Sie den Brotteig dann in einen eingefetteten Bräter. Lassen Sie das Brot weitere 2 Stunden im Bräter gehen.
  • Heizen Sie den Backofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vor. Geben Sie das Brot zunächst mit geschlossenem Deckel für 5 Minuten bei 250 °C in den Ofen und reduzieren Sie die Temperatur dann auf 200 °C.
  • Entfernen Sie nach 30 Minuten den Deckel und backen Sie das Brot weitere 25-30 Minuten. Lassen Sie es anschließend auf einem Rost gut auskühlen
No-Knead Bread

Brot ohne Kohlenhydrate im Videorezept: Low Carb Brot

Das Brot ist trocken?

Entdecken Sie 10 Ideen, wie Sie aus altem Brot noch etwas Leckeres zaubern können!

Bierbrot backen

Bierbrot ist das perfekte Brot für den Vatertag und auch sonst ein wahrer Genuss! Aber Bierbrot ist nicht gleich Bierbrot, denn Sie können es ganz nach Ihrem Geschmack mit hellem oder dunklem Bier backen. Je nach Biersorte bekommt ihr Brot einen ganz unterschiedlichen Geschmack. Wer mag, kann auch gehackte Mandeln, Walnüsse oder Sonnenblumenkerne unter den Teig mischen. Das schmeckt himmlisch.

Videorezept: Ein Teig für drei Brote

Wie heißt es doch gleich?

Es gibt Backwaren, die kennt man nur in bestimmten Regionen. Und dann gibt es Backwaren, die findet man überall, doch sie haben ganz unterschiedliche Namen ... Natürlich deckt unsere Liste nicht alle Namen ab – welche kennen Sie noch?

  Brotkanten Brötchen Weckmann
Norden Knust Rundstück Stutenmännchen
Osten Fieze Bemme Weckmann
Süden Scherzl Semmel Klausenmann/Krampus
Südwesten Knäusle Wecke Weckmann
Westen Knorz Brötchen Weckmann/Puhmann
Berlin Kanten Schrippe Stutenkerl

 

Vollkornbrot selber backen

Mmh, selbstgebackenes Vollkornbrot schmeckt wunderbar und ist ein tolles Rezept für Anfänger. Ob zum Abendbrot, als Pausenbrot oder Snack zwischendurch, ein lecker belegtes Vollkornbrot schmeckt immer. Vollkornbrot Rezepte können ganz verschieden sein: Die einen backen sie ganz puristisch nur mit Mehl und Schrot, die anderen fügen gerne noch ein Paar Kerne und Samen hinzu. Probieren Sie unsere Variante mit Sonnenblumenkernen und Leinsamen.

Zutaten für ein Vollkornbrot:

1 Würfel Hefe

1 TL Zucker

500 ml lauwarmes Wasser

350 g Weizen- oder Dinkel-Vollkornmehl

150 g Weizenschrot

2 TL Salz

2 EL Apfelessig

100 g Sonnenblumenkerne

50 g Leinsamen

1 EL Öl für die Form

Zubereitung:

  • Lösen Sie die frische Hefe mit einem TL Zucker in 100 ml lauwarmem Wasser auf. Geben Sie Mehl und Weizenschrot in eine große Rührschüssel und vermischen Sie beides gut miteinander. Machen Sie dann eine Mulde in die Mitte, gießen Sie die Hefe-Zucker-Wasser Mischung hinein und verrühren Sie sie mit etwas Mehl vom Rand. Lassen Sie die Mischung 20-30 Minuten gehen.
  • Geben Sie dann Salz Apfelessig und 400 ml lauwarmes Wasser hinzu und kneten Sie den Teig gut durch. Fügen Sie zuletzt Sonnenblumenkerne und Leinsamen hinzu und kneten Sie sie in den Teig.
  • Fetten Sie eine Kastenform ein, streuen Sie etwas Weizenschrot und einige Sonnenblumenkerne hinein und geben Sie den Teig hinein. Bestreuen Sie auch die Oberseite des Brotes mit Weizenschrot und Körnern und lassen Sie das Brot an einem warmen Ort nochmals eine halbe Stunde gehen.
  • Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vor und backen Sie das Brot anschließend für 30-40 Minuten. Lassen Sie es dann auf einem Rost für einige Stunden auskühlen.
Vollkornbrot

Regionale Brotspezialitäten

  • Pumpernickel: Ein Vollkornbrot aus Roggenschrot, das sich durch eine sehr lange Haltbarkeit auszeichnet. Herkunft: Westfalen.
  • Laugenbrezel: Eine süddeutsche Spezialität, die vor dem Backen durch Natronlauge gezogen wird und die ihr die typische Farbe und den typischen Geschmack verleiht. 
  • Rheinisches Schwarzbrot: Ebenfalls ein Roggenschrotbrot, das dem Pumpernickel recht ählich ist. Die rheinische Variante schmeckt allerdings etwas milder.
  • Seelen: Ein Klassiker aus Schwaben sind die leckeren Brotstangen namens Seelen, die es in vielerlei Ausführungen zu kaufen gibt.
  • Pottweck: Eine Spezialität vom Niederrhein, die statt in einer Kastenform, in einem Topf gebacken wird.

 

Bloß kein trockenes Brot?

Entdecken Sie unsere Rezept für Stullen & Co.

Wie lange ist Brot haltbar?

Wie lange Ihr selbstgebackenes Brot haltbar ist, hängt ganz von der Sorte und der Lagerung ab. Am besten Sie lagern es in einem Brotkasten oder Brottopf bei 16 - 18 °C. In den Kühlschrank gehört Brot übrigens nicht. Tendenziell ist Sauerteigbrot sehr lange haltbar und bleibt auch Saftig. Bei idealer Lagerung bleibt es so mindestens eine Woche frisch. Weizenbrot wird dagegen schneller trocken. Lesen Sie hier mehr über die ideale Lagerung von Brot und anderen Lebensmitteln.

Sie wollen gleich loslegen?

Wunderbar! Bestellen Sie die Lebensmittel für unsere Rezepte doch einfach ganz bequem bei unserem REWE Lieferservice.

Lust auf mehr?

Entdecken Sie weitere spannende Themen rund um Ernährung und Food Tends:

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Werbeanzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Informationen (auch zu einem Opt-out) finden Sie unter Details Details ansehen Zustimmen