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Rund um das Thema Bio gibt es viele offene Fragen und Unsicherheiten. Hier kommen die Antworten auf die vier wichtigsten Fragen.

Woran erkennt man Bio-Lebensmittel?

Bio-Siegel

Steht "bio" oder "öko" auf der Verpackung, muss das Lebensmittel aus biologischem Anbau stammen und den Kriterien der EG-Öko-Verordnung entsprechen. Die meisten Produkte tragen zudem das grüne EU-Bio-Siegel, an dem sie leicht zu erkennen sind. Manche Lebensmittel tragen zudem auch noch das mittlerweile veraltete achteckige Bio-Zeichen.

Neben dem Bio-Siegel der EU gibt es noch weitere Zeichen, die für bio stehen. So haben u.a. die Anbauverbände Demeter, Naturland und Bioland eigene Siegel. Sie erfüllen neben den Standards der EU weitere, strengere Richtlinien.

Wer kontrolliert Bio-Lebensmittel?

Hand mit frisch geernteten Möhren

Ohne Kontrolle kein bio. Wer Bio-Lebensmittel herstellt, muss sich bei einer der zugelassenen Öko-Kontrollstellen anmelden. Nach der ersten Prüfung, bei der nachgewiesen werden muss, dass die Standards der EG-Öko-Verordnung eingehalten werden, erfolgt mindestens einmal jährlich eine Kontrolle. Regelmäßig erfolgen die Kontrollen ohne vorherige Anmeldung. Bei den Besuchen muss schriftlich nachgewiesen werden, dass das Unternehmen ökologisch wirtschaftet.

Die privaten Kontrollstellen sind amtlich zugelassen und werden von den staatlichen Kontrollbehörden der Bundesländer überwacht.

Warum sind Bio-Lebensmittel teurer?

Es gibt einige Gründe, warum Bio-Lebensmittel teurer sind als konventionell erzeugte. Der wichtigste ist, dass der Anbau aufwendiger ist und die Ernten zumeist geringer ausfallen, da auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.

Auch die artgerechte Tierhaltung mit mehr Platz für die Tiere und Futter aus ökologischer Erzeugung ist kostenintensiver.

Welche Bio-Lebensmittel sollte man kaufen?

Insbesondere beim Kauf von Obst und Gemüse lohnt sich der Griff zur Bioware, z.B. von REWE Bio. Zwar wird auch die Pestizidbelastung der konventionell erzeugten Waren kontrolliert, es gibt jedoch einige, die bei Kontrollen immer wieder mit sehr hohen Rückständen auffallen. Paprika, Gurken und Trauben beispielsweise.

Auch bei Fleisch sollte man auf Bio-Qualität achten.

Bei vielen stark verarbeiteten Lebensmitteln lohnt sich Bioware dagegen nur in der Hinsicht, dass weniger Zusatzstoffe verwendet werden dürfen.

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