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Oft essen wir, weil andere um uns herum essen, weil etwas besonders gut riecht oder weil wir einfach später keine Zeit dazu haben werden. Es ist also gar nicht immer richtiger Hunger, der uns zu einer Mahlzeit veranlasst. Wie Sie Hunger und Appetit unterscheiden, erfahren Sie hier.

Werden Sie Ihr eigener Experte

Müsli

Wann habe ich Hunger und wann bin ich satt? Diese banal wirkende Frage ist für viele nicht immer leicht zu beantworten. Dabei ist es so hilfreich, wenn man sich auf seine eigenen Körpersignale verlassen kann und somit Experte für die persönliche Ernährung wird. Denn eigentlich besitzt jeder gesunde Körper die Weisheit darüber, was er wann braucht. Und wann es genug ist. Wer voll und ganz darauf vertraut und feinfühlig mit den Zeichen des Körpers umgeht, sollte eigentlich keine Probleme haben, das für sich ideale Gewicht zu finden und zu halten.

Der Alltag lauert mit Hindernissen...

Auf den Körper zu hören und entsprechend zu reagieren, klingt gar nicht so schwer, allerdings kommt uns dabei der Alltag oft in die Quere. Beispielsweise beim Mittagessen mit den Kollegen. Dass die Kantine genau das anbietet, was der Körper gerade verlangt, ist nicht unbedingt garantiert. Oder der gemütliche Fernsehabend bei Freunden mit Chips und Schokolade - in Geselligkeit rückt das eigene Körpergefühl schnell in den Hintergrund.
Akzeptieren Sie, dass es nicht immer perfekt laufen kann. Machen Sie das für Sie beste aus den Situationen und haben Sie bloß kein schlechtes Gewissen. Ein gutes Körpergefühl zu haben bedeutet auch, sich nicht für vermeintliche Fehltritte zu verurteilen sondern vielmehr eine gesunde Balance zu finden.

Die zwei Arten von Hunger

Frau am Schreibtisch

Im Zusammenhang mit Achtsamkeit unterscheidet man zwei Arten von Hunger: den emotionalen und den körperlichen Hunger. Der körperliche, "richtige" Hunger äußert sich durch Magenknurren, vielleicht sogar durch Bauchschmerzen oder leichte Übelkeit, wenn wir wirklich lange nichts gegessen haben. So weit sollte es natürlich nicht kommen. Aber wenn der Magen grummelt und beginnt Geräusche von sich zu geben, heißt es: Jetzt sollte gegessen werden. Der emotionale Hunger kann unterteilt werden in z. B. Augenhunger - man sieht ein leckeres Stück Torte. Nasenhunger - das frische Brot riecht so verführerisch. Sehr verbreitet ist auch der sogenannte Herzhunger, der aufkommt wenn wir gefrustet sind, uns traurig fühlen oder das Bedürfnis haben uns für etwas belohnen zu wollen.