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Weine aus Deutschland

Weine aus Deutschland

Qualität, die man schmeckt

Deutschland verfügt über 13 Weinanbaugebiete, in denen Qualitätsweine angebaut werden. Die Namen der Weinanbaugebiete sind von der Europäischen Union als geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.) anerkannt. Und diese Regionen und ihre Wein-Spezialitäten möchten wir hier einmal kurz vorstellen.

Ahr

Aus Leidenschaft zur Klasse – Weine von der Ahr

Ahr Aixl

Die Ahr ist mit 562 Hektar Rebfläche eines der kleinsten Weinanbaugebiete Deutschlands. Im Schutz der Eifel gelegen, wird es im Nordwesten vom Ahrgebirge begrenzt. Dank des milden, in den Steilhängen teilweise treibhausartigen Klimas gedeihen vor allem Rotweine prächtig. Was nicht zuletzt auch an den tiefgründig-lössreichen Böden im unteren Ahrtal sowie den schiefer- und vulkangesteinhaltigen Böden im mittleren Ahrtal liegt. Spätburgunder und Frühburgunder sind die wichtigsten roten Sorten, aus denen elegante, schlanke, aber auch kraftvoll-gehaltvolle Weine gekeltert werden. Unter den weißen Sorten steht der mineralisch-rassige Riesling an der Spitze.

Rebsorten 2019 (weiß 17.8%, rot 82.2%): Spätburgunder, Portugieser, Dornfelder, Riesling, Müller-Thurgau; besondere Spezialität: Frühburgunder

Baden

Von der Sonne verwöhnt – Weine aus Baden

Baden

Das Weinbaugebiet Baden, mit 15.836 Hektar Rebfläche das drittgrößte Deutschlands, erstreckt sich über 400 km – vom Bodensee entlang der Oberrheinischen Tiefebene über die Badische Bergstraße und den Kraichgau bis Tauberfranken.

Die angebauten Weine könnten vielseitiger nicht sein, sind sie doch “von der Sonne verwöhnt”. Aber auch die Böden – Moränenschotter am Bodensee, tertiäre Kalk-, Ton- und Mergelböden nebst riesigen Lössablagerungen und vulkanischen Böden am Kaiserstuhl und im Markgräflerland sowie Muschelkalk und Keuper im Kraichgau und Taubergrund – sind ein Garant für exquisite Weinspezialitäten. Angebaut werden überwiegend Burgundersorten, für die das sonnenreiche Klima besonders günstig ist. Grau- und Weißburgunder stehen bei den Weißweinen nach dem Müller-Thurgau an vorderster Stelle. Auch Riesling wird angebaut, der auch als Klingelberger bezeichnet werden kann. Unter den Rotweinen spielt der Spätburgunder die wichtigste Rolle. Spezialitäten sind der Rotling, der Badisch Rotgold genannt wird: Ein hellrosa bis golden schimmernder Wein, der aus roten und weißen Trauben (z. B. Grau- und Spätburgunder) gekeltert wird.

Rebsorten 2019 (weiß 60%, rot 40%): Spätburgunder, Müller-Thurgau, Grauburgunder, Weißer Burgunder, Riesling, Gutedel, Silvaner, Traminer

Franken

Silvaner Heimat seit 1659 – Weine aus Franken

franken

Der Main prägt Teile des 6.124 Hektar Rebfläche in Ober-, Mittel- und Unterfranken umfassenden Anbaugebietes, doch sind es neben den Böden (Keuper, Buntsandstein und Muschelkalk), vor allem kalte Winter mit Bodenfrösten und eine geringe Niederschlagsmenge, die den Weinen ihren Charakter geben. Die feinfruchtig-nuancenreichen Weißweine werden aus dem Silvaner sowie dem Müller-Thurgau gekeltert. Bacchus, Riesling und Scheurebe sind weitere markante weiße Rebsorten aus Franken. Die samtigen, harmonischen Rotweine entstehen unter anderem aus der frankentypischen Sorte Domina. Weit verbreitet ist die traditionelle Bocksbeutelflasche.

Rebsorten 2019 (82% weiß: 18% rot):  Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Riesling, Scheurebe, Spezialitäten wie Rieslaner, Spätburgunder, Domina, Portugieser, Regent

Hessische Bergstraße

Weine von der Hessischen Bergstraße

hessen

Mit 452 Hektar Rebfläche ist die Hessische Bergstraße das kleinste deutsche Anbaugebiet. Es erstreckt sich entlang des Odenwaldes auf dem Gebiet von Seeheim-Jugenheim bis Heppenheim an der Bergstraße. Durch die tektonische Bildung des Oberrheingrabens treten viele Bodenstrukturen zutage, etwa Granit, Gabbro oder Buntsandstein, auch Sedimente (Löss, Flugsand) kommen häufig vor. Drei Rebsorten geben den Ton an: Riesling, Spätburgunder und Grauburgunder, was die Hessische Bergstraße zu einem überwiegenden Weißweingebiet macht. Die Rieslinge sind feinfruchtig und harmonisch in der Säure, die Rotweine kirsch- und beerenfruchtig. Auch Weißburgunder, Silvaner, Müller-Thurgau, Dornfelder und St. Laurent werden angebaut.

Rebsorten 2019 (weiß 79% · rot 21%): Riesling, Grauburgunder, Spätburgunder, Weißburgunder und Silvaner

Mittelrhein

Temperamentvoll – Weine vom Mittelrhein

mittelrhein

Das zweitkleinste Anbaugebiet kommt mit 468 Hektar Anbaufläche daher und erstreckt sich über die spektakulären, aber aufwändig zu bewirtschaftenden Steillagen im Mittelrheintal, über einige Seitentäler des Rheins und findet sich teilweise auch in den Gemeinden Bonn, Bad Honnef und Königswinter wieder. Schiefer (Braunerden) und Quarzite aus dem Devon stellen die häufigste Bodenstruktur dar, nur bei Königswinter gibt es vulkanische Formationen. Hauptsächlich wird Riesling angebaut, der durch seinen mineralische Charakter, die fruchtige Note und markante Säurestruktur überzeugt. Neben dem Riesling spielen auch Spätburgunder und Müller-Thurgau eine beerige Rolle.

Rebsorten 2019 (weiß 84.8%, rot 15.2%): Riesling, Müller-Thurgau und Spätburgunder

Mosel

Faszination pur – Weine von der Mosel

mosel

Die Mosel ist mit 8.792 Hektar eines der größeren und international bekanntesten deutschen Anbaugebiete. Vor allem an der Mittelmosel ist das Landschaftsbild vom Steillagenabau geprägt. Überwiegend werden Weißweine angebaut, die prächtig auf den Buntsandstein-, Muschelkalk-, Keuper- und Devonschieferböden gedeihen. Allen voran der Riesling, der elegant und finessenreich daherkommt. Neben dem ebenfalls verbreiteten Müller-Thurgau ist der Elbling eine Besonderheit des Anbaugebiets. Diese alte, aus der Römerzeit stammende Sorte wird fast nur noch an der Mosel angebaut und vielfach für sie Sekterzeugung genutzt.

Rebsorten 2019 (weiß 90.6%, rot 9.4%): Riesling, Müller-Thurgau, Elbling, Pinot Blanc und Pinot Noir

Nahe

Echte Typen – Weine von der Nahe

nahe

Das mit 4.202 Hektar mittelgroße Anbaugebiet zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Rebsorten und Böden aus. Überwiegend sind weiße Rebsorten im Anbau, vor allem Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner, aber auch Burgundersorten. Die Rotweine werden durch Dornfelder und Spätburgunder vertreten. Die Rebflächen erstrecken sich ab Bingen naheaufwärts bis in die Täler der Nebenflüsse Alsenz und Glan. Daher kommen Böden vom Nordpfälzer Bergland, vom Nördlichen Oberrheintiefland sowie des Hunsrücks vor. Häufige Formation ist das Rotliegend, auch vulkanischen Ursprungs (Basalte), daneben gibt es Meeressedimente (Sandsteine, Tonschiefer, Quarzite) und amorphe Formationen (Grünschiefer). Diese Böden sorgen beim Weißwein für eine vielfältig-fruchtige Note und eine markante Säure. Die Rotweine sind ebenfalls sehr fruchtbetont.

Rebsorten 2019 (weiß 76,2%, rot 23,8%): Riesling, Müller-Thurgau, Pinot Gris, Pinot Blanc, Dornfelder und Spätburgunder

Pfalz

Zum Wohl – Weine aus der Pfalz

pfalz

Mit 23.592 Hektar Rebfläche steht die Pfalz größenmäßig an zweiter Stelle unter den deutschen Anbaugebieten. Die Weinberge erstrecken sich auf rund 100 Kilometer Länge entlang des Pfälzerwaldes, zwischen der französischen Grenze und dem Zellertal. Die Böden bestehen größtenteils aus Löss und Lösslehm und fluvialen Schwemmformationen, auch Buntsandstein, Muschelkalk, Rotliegend, Granit und Schiefer kommen vereinzelt vor. Obwohl die Pfalz klimatisch zu den wärmeren Regionen Deutschlands zählt, werden hauptsächlich Weißweine angebaut. Allen voran der Riesling, auf der weltweit größten Anbaufläche. Die Pfälzer Rieslinge zeichnen sich durch intensive fruchtige Noten und ihre kräftig Art aus. Auch Müller-Thurgau, Grau- und Weißburgunder sowie Kerner werden angebaut.

Unter den roten Sorten dominieren Dornfelder, Portugieser und Spätburgunder die ebenfalls sehr fruchtig geprägt sind.

Rebsorten 2019 (weiß 65.7%, rot 34.3%): Riesling, Dornfelder, Grauburgunder,  Müller-Thurgau, Spätburgunder, Portugieser, Weißburgunder, Kerner und Chardonnay

Rheingau

Kultur pur – Weine aus dem Rheingau

rheingau

Der Rheingau ist eine der traditionsreichsten deutschen Weinlandschaften. Die 3.167 Hektar Anbaufläche erstrecken sich von Flörsheim und Hochheim am Main sowie von Wicker bis Lorchhausen am nördlichen Rheinufer entlang. Neben dem Rheinverlauf und der optimalen Ausrichtung der Taunus, sind die Böden (Tonschiefer, Ton, Sand, und Lösslehm) ein Garant für hervorragende Weine. Riesling und Spätburgunder nehmen zusammen den größten Teil der Fläche ein. Der Riesling zeichnet sich häufig durch eine ausgeprägte Mineralität aus, im perfekten Zusammenspiel mit der feinfruchtigen Note und der frischen Säure. Der Spätburgunder überzeugt ebenfalls durch seine dezent-fruchtige Note und der harmonischen Struktur.

Rebsorten 2019 (weiß 85.6%, rot 14.4%): Riesling, Spätburgunder

Rheinhessen

Die Weine der Winzer – Weine aus Rheinhessen

rheinhessen

Das mit 26.563 Hektar größte deutsche Anbaugebiet (26.563 Hektar) zeichnet sich durch eine ausgewogene Sortenvielfalt aus. So sind unter den Weißen Riesling und Müller-Thurgau im Anbau, bei den Rotweinsorten steht der Dornfelder an der Spitze. Die anderen Sorten sind hauptsächlich Silvaner, Grau- und Weißburgunder, Silvaner und Kerner sowie Spätburgunder und Portugieser. Die Böden sind oft kalk- und mergelhaltig oder bestehen aus Sedimenten (Löss, Lösslehm, Sand). Vereinzelt gibt es Schiefervorkommen.

Die Weißweine sind sortentypisch, fruchtig und harmonisch strukturiert. Aber auch der Spätburgunder ist traditionell hellfarben und zartfruchtig.

Rebsorten 2019 (weiß 71.7% · rot 28.3%): Riesling, Müller-Thurgau, Dornfelder, Silvaner, Grauburgunder, Spätburgunder, Weißburgunder, Portugieser und Kerner

Saale-Unstrut

Land aus Stein – Weine aus Saale-Unstrut

Saale

Das 768 Hektar Rebfläche umfassende Anbaugebiet liegt im kontinentalen Klimabereich Deutschlands und verteilt sich auf drei Bundesländer. Die Rebflächen sind meistens Hanglagen in Flusstälern (Saale, Unstrut, Weiße Elster, Havel). Hin und wieder sind auch terrassierte Steillagen zu finden. Die Böden bestehen überwiegend aus Muschelkalk und Löss, gelegentlich auch aus Buntsandstein, Lösslehm und Kupferschiefer.

Es werden vorwiegend Weißweine erzeugt. Vorherrschende Sorte ist der Müller-Thurgau. Daneben sind auch Weißburgunder, Riesling, Silvaner und Grauburgunder verbreitet. Bei den Rotweinen ist der Dornfelder die meistangebaute Rebsorte. Die mitunter recht kräftigen Weißweine verfügen über ein feinfruchtig-würziges Bukett.

Die Rotweine fallen ebenfalls körperreich und würzig aus.

Rebsorten 2019 (weiß 74,7%, rot 25,3%): Müller-Thurgau, Weißburgunder, Riesling, Dornfelder, Bacchus, Silvaner

Sachsen

Eine Rarität – Weine aus Sachsen

sachsen

Die nordöstlichste geschützte Ursprungsbezeichnung ist das Anbaugebiet Sachsen. Die 502 Hektar Rebflächen liegen zum Großteil an den nach Süden ausgerichteten Hängen am Ufer der Elbe und ihrer Nebenflüsse. Dort bestehen die Böden aus Sandstein und Löss. Es herrscht ein kontinentales Klima mit kühlen Nächten und kalten Wintern, aber vielen Sonnentagen im Sommer und Herbst. Hauptsächlich werden Müller-Thurgau, Riesling, Weiß- und Grauburgunder angebaut. Eine sächsische Spezialität ist die Sorte Goldriesling – eine ursprünglich aus dem Elsass stammende Kreuzung zwischen Riesling und Früher Malingre. Der Rotling trägt nur in Sachsen die Bezeichnung Schieler und wird aus gemeinsam verarbeiteten roten und weißen Trauben gewonnen.

Rebsorten 2019 (weiß 81,9%, rot 18,1%): Müller-Thurgau, Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder

Württemberg

Von hier. Von uns. – Weine aus Württemberg

württemberg

Württemberg zählt mit seinen 11.343 Hektar Anbaufläche zu den großen Weinregionen Deutschlands. Die Rebflächen liegen am Neckar, um Stuttgart und in den Tälern der Nebenflüsse Tauber, Kocher und Jagst. Eine kleine Fläche jedoch liegt am Bodensee bei Lindau auf dem Gebiet des Bundeslandes Bayern. Die Böden bestehen oft aus Muschelkalk oder Keuper und Mergel, auch Lössvorkommen sind vorhanden. Ein großer Teil der Reben stehen auf Steil- und Hanglagen. Unter den Rotweinsorten sind Trollinger, Lemberger, Schwarzriesling und Spätburgunder die meistverbreiteten Sorten. Sie können von heller Farbe, leicht und süffig oder auch dunkel, kraftvoll und strukturiert sein. Bei den Weißweinsorten dominiert der Riesling. Er ist duftig-aromatisch und harmonisch bei gut eingebundener, eher zarter Säure. Der Rotling wird aus roten und weißen Trauben, die gemeinsam verarbeitet werden, gewonnen und trägt in Württemberg auch den Namen Schillerwein.

Rebsorten 2019 (weiß 32,3% · rot 67,7%):Trollinger, Riesling, Lemberger, Schwarzriesling, Spätburgunder, Müller-Thurgau und Kerner

Qualität, die man schmeckt.

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