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Der Besuch vor Ort

Im August letzten Jahres hat REWE zusammen mit Procter & Gamble (P&G) das Spendenprojekt "Stück zum Glück" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der Kindernothilfe soll von den Spenden ein Schutzhaus für Straßenkinder in Bangladesch gebaut und unterhalten werden. Ein Besuch in Bangladesch hat nun gezeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Kinder ist.

Gewalt, Missbrauch und Armut – die Realität der Straßenkinder

Geschätzt leben rund 600.000 Kinder in Bangladesch auf der Straße. Oft fliehen sie von Zuhause vor gewalttätigen Eltern. Doch auf der Straße erwarten sie Unterernährung, Drogen und weitere Misshandlungen. Viele sind erst vier oder fünf Jahre alt.

Eine neue Familie für Straßenkinder

Ein Kinderschutzhaus wird bereits im Norden Bangladeschs betrieben, rund 140 ehemalige Straßenkinder haben hier ein Zuhause, Freunde und Zuwendung gefunden. "Doch das Haus wird eng", erzählt Jahangir Hossain, der Direktor der Dhaka Ahsania Mission, einer Partnerorganisation der deutschen Kindernothilfe.
"Das hier ist heute meine Familie, mein Zuhause", sagt der neunjährige Muhammed, der im Alter von fünf vor seinen Eltern geflohen ist. Hausmütter wie Lebuna Begum kümmern sich im Schutzhaus um die Kinder. Wenn die Kleinen sie "Mama" nennen, ist Lebuna stolz: "Das zeigt mir, dass ich meinen Job richtig mache."

"Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung"

Doch nicht nur Liebe und Zuneigung erfahren die Kinder hier oft erst zum ersten Mal. "Hier habe ich verstanden, was Bildung bedeutet", sagt Muhammed. Denn im Schutzhaus bekommen die Kinder neben einem Bett und etwas zu Essen auch eine Schulausbildung. "Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und eine unbeschwerte Kindheit, das weiß ich aus eigener Erfahrung", betont Nazma Khatun, Lehrerin für die Straßenkinder, die selbst keine einfache Kindheit hatte.

Mehr Platz im neuen Schutzhaus -
auch für Kinder mit Behinderung

Das neue Kinderschutzhaus wird mindestens 360 Kinder aufnehmen können, und auch Kinder mit Behinderung finden hier einen Platz durch Rampen und rollstuhlgerechte Räume. Die Kinder aus dem bestehenden Haus sind neugierig: "Wann wird es fertig sein?", fragen sie. Maximal anderthalb Jahre soll der Bau dauern. Dann werden noch mehr Kinder ein Zuhause und eine Zukunft finden.

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