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Schreibtisch

Gewicht halten im Büro

Wir nehmen Frühstücksmythen unter die Lupe

Ein gesundes Frühstück legt die Basis für den Tag. Wer morgens ausgewogen isst und seinen Körper mit wertvollen Nährstoffen versorgt, wählt sein Essen im Laufe des Tages tendenziell auch gesünder aus und hält somit sein Gewicht auch im stressigen Büroalltag.

Um das Frühstück ranken sich viele Mythen: Morgens sollte man essen wie ein Kaiser, Müsli und Saft sind immer gesund, Honig ist besser als Marmelade und bloß keinen Kaffee, der entzieht dem Körper Wasser. Stimmt es oder stimmt es nicht? Zusammen mit der Ernährungsexpertin Bianca Mariano-Hetzel vom ServiceCenter AOK-Clarimedis beleuchten wir die häufigsten Frühstücksmythen und klären auf.

Mythos Nr. 1. Frischgepresster Saft hat immer weniger Kalorien als ein gekaufter.

„Das stimmt nicht. Viele Säfte, ob selbst gepresst oder gekauft, haben einen hohen Zuckergehalt. Für den frischgepressten Saft spricht jedoch der oft höhere Vitamingehalt. Denn um Saft für den Vertrieb haltbar zu machen, muss er erhitzt werden. Dabei geht ein Teil der Vitamine verloren.“

Mythos Nr. 2: Morgens sollte man essen wie ein Kaiser.

„Dieses Bild entspricht bei vielen eher einem klassischen Sonntagsfrühstück: Ein gedeckter Tisch, man lässt sich Zeit beim Essen und führt lockere Gespräche. Wer so jeden Tag starten kann, sollte das tun. Jedoch ist hier auf die Auswahl gesunder Speisen ebenso wie auf eine ausgewogene Menge zu achten.“

Mythos Nr. 3: Müsli ist immer leicht und gesund.

„Das stimmt nicht immer. In gekauften Müslimischungen finden sich neben den Basiscerealien oft viele versteckte Zuckerarten wie Fruktosesirup, Glucose oder Maltodextrin. Damit kann ein Müsli schnell zu einer Kalorienbombe ausarten. Bei Produkten mit Zusatznamen wie ‚Cruchy’, ‚Knusper’ oder ‚Schoko’ empfehle ich immer einen genauen Blick auf die Zutatenliste.“

Mythos Nr. 4: Honig ist gesünder als Marmelade.

„Stimmt nicht. Honig ist zwar ein Naturprodukt, ist aber ernährungsphysiologisch nicht gesünder als Marmelade. Beide Aufstriche enthalten etwa gleich viel Zucker und können so die Kariesentstehung fördern. Honig sollte deshalb, genau wie andere zuckerhaltige Aufstriche, nur sparsam verwendet werden.“

Mythos Nr. 5: Kaffee entzieht dem Körper Wasser und ist daher morgens tabu.

„Auch das stimmt nicht. Viele aktuelle Studien konnten den generellen Flüssigkeitsentzug durch koffeinhaltige Getränke wiederlegen. Bei regelmäßigen Kaffeetrinkern zeigte sich eine vermehrte Flüssigkeitsausscheidung erst ab einer Dosis von mehr als vier Tassen am Tag. Wer also gern eine Tasse zum Frühstück trinkt, kann es ohne schlechtes Gewissen tun.“

Mythos Nr. 6: Margarine ist gesünder als Butter.

„Darüber wird viel diskutiert. Butteranhänger argumentieren oft mit der natürlichen Herkunft und der besseren Bekömmlichkeit. Jedoch ist der Anteil an sogenannten gesättigten Fettsäuren sowie Cholesterin höher als bei hochwertig ungehärteten Margarinesorten. Meine Empfehlung: Beide Streichfette sollten sparsam verwendet werden, da sich beide in ihrer Fettmenge kaum unterscheiden.“

Zugegeben, unsere Lebensbedingungen und Arbeitszeiten unterliegen einem Wandel. Einige Stimmen meinen sogar, das Frühstück sei nicht mehr zeitgemäß und streichen es ganz vom Speiseplan. Zu Recht?

Die Clarimedis-Ernährungsexpertin Bianca Mariano-Hetzel hält diese Einstellung nicht für sinnvoll, denn das Frühstück hat einen klaren Zweck: „In der Nacht arbeitet unser Körper während wir schlafen ununterbrochen weiter. Die Energie dafür nimmt er aus unseren Kohlenhydratspeichern. Wer also gesund und fit in den Tag starten möchte, sollte die in der Nacht verbrauchten Depots unbedingt wieder auffüllen.“ Bleibt der Magen dagegen am Morgen regelmäßig leer, können Symptome wie Antriebslosigkeit, Übelkeit oder Konzentrationsschwäche auftreten. Frühstücksmuffeln empfiehlt die Expertin zur Starthilfe daher, nach dem Aufstehen zumindest ein warmes Getränk mit einem Vollkornkräcker oder ein kleines Mixgetränk zu sich zu nehmen – bevor die richtige Frühstücksmahlzeit zwei bis drei Stunden später nachgeholt wird.

Die Mischung macht’s

Doch was macht ein gesundes Frühstück aus? Menschen, die keine besondere Diät einhalten müssen, geben die Ernährungsberaterin wie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) als Leitfaden vier einfache Tipps mit auf den Weg: „Im Fokus sollten immer Vollkornprodukte, fettarme Lebensmittel, eine Portion Gemüse oder Obst sowie ein Getränk stehen.“ Ob Müsli mit Naturjoghurt, Haferflocken und Obst, ein Shake oder ein geschmiertes Brot – der gesunden Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bei den Brotbelagen empfiehlt die Expertin allerdings fettarme Wurst- und Käsespezialitäten, vegetarische Brotaufstriche oder Gemüse wie Tomaten- oder Gurkenscheiben. Streichfette wie Butter oder Margarine sollten dabei sparsam verwendet werden. „Und auch bei Milch- und Milchprodukten lässt sich an tierischen Fetten sparen“, weiß die Fachfrau. „Greifen Sie öfter zu fettreduzierten Sorten oder probieren Sie zur Abwechslung auch die pflanzliche Alternativen auf Basis von Soja aus.“

Der Vorteil: Wer sich im Alltag überwiegend gesund und abwechslungsreich ernährt, kann am Sonntag ruhig einmal schlemmen. Wichtig ist nur, dass der gesunde Umgang mit Lebens- und Genussmitteln bewahrt bleibt.

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Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema gesunde Ernährung und die bequeme Lieferung von frischen, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln bis zur Bürotür – diese zwei Elemente verbinden sich zu einem einzigartigen Produkt. Als zwei starke Partner haben sich die AOK Rheinland/Hamburg und der REWE Lieferservice zu einer Gesundheitspartnerschaft zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel ist es, durch ein innovatives Angebot das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu stärken und in unterschiedlichen Lebenswelten lebbar zu machen.

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