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Fang- und Schutzgebiete
Gesunde Fischbestände liefern deutlich mehr Fisch als überfischte. Umso wichtiger sind Schutzzonen und ein nachhaltiger Umgang mit zum Fang genutzten Gebieten. Einzelheiten darüber, woher der Wildfisch in Ihrem Einkaufskorb stammt, können Sie der Verpackung entnehmen. Auf vielen REWE Eigenmarkenprodukten finden Sie zudem einen Tracking Code, der Ihnen weitere Details verrät. Dank dieser Angaben können Sie bestimmen, aus welchen Fanggebieten Ihre liebsten Fischspezialitäten stammen.
Fisch wird in allen Meeren gefangen, doch in puncto Ergiebigkeit unterscheiden sich Gewässer erheblich voneinander. Hätten Sie´s gewusst? Gerade in kalten Meeresströmungen kommen oft besonders viele Fische vor. Mit einer jährlichen Fangmenge von etwa 20 Millionen Tonnen Fisch ist der Nordostpazifik das mit Abstand bedeutendste Fanggebiet der Erde, gefolgt vom Westpazifik mit 11,5 Millionen Tonnen und dem Südostpazifik mit 11 Millionen Tonnen. Auf Platz 4 mit jährlich etwa 9 Millionen Tonnen steht der Nordostatlantik, zu dem auch die Nord- und Ostsee zählen.
Der beliebte Alaska-Seelachs – unser wichtigster Speisefisch – wie auch der Wildlachs stammen meist aus Gewässern des Nordostpazifiks. Hering und Atlantischer Seelachs werden im Nordostatlantik gefangen, Thunfisch (Thunnus) hingegen findet man in der Regel eher in wärmeren Gewässern.
Fanggebiete
Möchten Sie mehr darüber wissen, woher der Fisch auf Ihrem Teller stammt? Aufschluss über seine Herkunft gibt die von der Welternährungsorganisation FAO vorgenommene Einteilung der Meere in sogenannte FAO-Fanggebiete und Sub-Fanggebiete. Die FAO-Fanggebiete sind genau umrissen und jeweils mit einer Nummer gekennzeichnet. So verbirgt sich beispielsweise hinter dem FAO-Fanggebiet Nr. 27 der Nordostatlantik. Im Sinne einer besseren Untergliederung hat man die FAO-Fanggebiete zum Teil noch in Untergebiete, die sogenannten Sub-Fanggebiete, aufgeteilt. Das FAO-Fanggebiet 27, Sub-Zone IV zum Beispiel bezeichnet die Nordsee.
Für Wildfischprodukte ist die Fanggebietskennzeichnung verbindlich vorgeschrieben. Anhand der nachfolgenden FAO-Fanggebietsliste und Karte können Sie leicht nachvollziehen, aus welchem Herkunftsgebiet ein Seefisch stammt.
So geht’s: Nachhaltigen Fisch auf einen Blick erkennen
Auf den Verpackungen der REWE Eigenmarken-Fischprodukte finden Sie den deutschen und/oder wissenschaftlichen Namen der verwendeten Fischart sowie die Angabe des Fanggebietes. Anhand der Angabe des FAO-Fanggebietes & der Ziffer können Sie die Herkunft des Fisches selbst bestimmen. Ein Blick auf die FAO-Fanggebietskarte verrät Ihnen, woher der Fisch für das jeweilige Produkt stammt.
Die FAO-Hauptfanggebiete:
18 – Arktischer Ozean
21 – Nordwestatlantik
27 – Nordostatlantik
31 – Mittlerer Westatlantik
34 – Mittlerer Ostatlantik
37 – Mittelmeer und Schwarzes Meer
41 – Südwestatlantik
47 – Südostatlantik
48 – Arktischer Atlantik
51 – Westlicher Indischer Ozean
57 – Östlicher Indischer Ozean
58 – Antarktischer Indischer Ozean
61 – Nordwestpazifik
67 – Nordostpazifik
71 – Westlicher Pazifischer Ozean
77 – Östlicher Pazifischer Ozean
81 – Südwestpazifik
87 – Südostpazifik
88 – Antarktischer Pazifik


