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Was Gesichtsmasken alles können
Tipps und Tricks für das nächste Beauty-Verwöhnprogramm
Gute Gesichtsmasken können das Hautbild schon innerhalb von wenigen Minuten verbessern. Das liegt an der um ein Vielfaches höheren Wirkstoffkonzentration im Vergleich zu Cremes. Gesichtsmasken wirken dann am besten, wenn man sie etwa drei Millimeter dick aufträgt. Unter der Schicht bildet sich ein Wärmestau (Okklusiveffekt), die Haut quillt leicht auf und die Poren öffnen sich. So wird die Durchblutung angeregt und das Produkt kann noch effektiver wirken. Damit die Haut nicht unnötig gereizt wird, muss sie vorher sehr gründlich gereinigt werden. Das gelingt mit einer herkömmlichen Reinigungspflege. Gesichtsmasken mit Reinigungseffekt können wie ein leichtes Peeling wirken. Sie entfernen Mitesser und Talgablagerungen.
Hinweis: Personen mit sehr empfindlicher Haut sollten auf diese Gesichtsmasken jedoch verzichten, da sie zu Hautirritationen führen können. Hautverträgliche Gesichtsmasken können bedenkenlos ein- bis zweimal pro Woche verwendet werden.
Wie man Gesichtsmasken aufträgt
Der Profi verwendet zum Auftragen von Gesichtsmasken einen speziellen Pinsel. Das ist hygienischer als mit der Hand und beruhigt die Haut. Zusätzlich kann die Paste gleichmäßiger verteilt werden. Wer doch lieber die Hände dazu hernimmt, sollte sie vorher gut reinigen und trocknen, sonst können Bakterien mit in die Gesichtshaut einmassiert werden, außerdem haften Gesichtsmasken auf nasser Haut nicht einwandfrei. Daher auch das Gesicht zuvor trockentupfen. Die Augenpartie – wenn nicht anders vorgegeben – immer aussparen. Dann die Maske von innen nach außen auftragen und trocknen lassen.
Welche Maske für welchen Hauttyp?
Bei trockener Haut eignen sich Crememasken gut, sie spenden Feuchtigkeit und sind besonders reichhaltig. Schaummasken sind leicht aufzutragen, sie werden aufgesprüht und machen müde Haut wieder fit. Sogenannte Peel-off-Masken bilden nach 5–10 Minuten eine Art Gummischicht, die später leicht abzunehmen ist. Sie eignen sich bei unreiner und fettiger Haut. Vliesmasken sind häufig mit Anti-Aging-Wirkstoffen versehen. Die Vliese eignen sich bei gereizter und sonnenbelasteter Haut. Peelingmasken befreien von Hautschüppchen, lassen den Teint besonders frisch wirken.
Frischekick
Gesichtsmasken selber machen: In der Küche findet man fast alle Zutaten für eine tolle Maske zum Selbermachen.
Tipp: Ein kleines Sträußchen Petersilie zerkleinern und mit zwei Esslöffeln Quark oder Joghurt verrühren. Auftragen und ca. 20 Minuten wirken lassen, dann abwaschen. Glättet die Haut, erfrischt und kostet keine 3 Euro.
