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Sportliche Getränke
Mit diesen Flüssigkeitslieferanten liegen Sie genau richtig
Wasser
Je länger und je mehr Schweiß fließt, desto wichtiger wird die Wahl des richtigen Getränks. Für eine Stunde Yoga reicht ein stilles, leichtes Wasser völlig aus. Eine Stunde intensives Workout oder Joggen kann auch gern mal einen halben bis einen Liter Schweiß abperlen lassen – besonders bei schwülwarmem Wetter. Dadurch verlieren wir nicht nur Flüssigkeit, sondern auch wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Magnesium und Kalzium. Prima ist dann ein Mineralwasser, das mindestens 400 mg Natrium, mindestens 50 mg Magnesium und Kalzium enthält. Viele regionale Mineralwässer sind gute Sportskameraden – mit den oben genannten Orientierungswerten lassen sie sich leicht aufspüren.
Alkoholfreies Bier
Jawoll! Denn in der alkoholfreien Variante ist das Traditionsgetränk der Deutschen meist isotonisch – das bedeutet, dass die Flüssigkeit durch seine Kohlenhydrat-Wasser-Zusammensetzung sehr schnell vom Körper aufgenommen wird. Zudem enthält das natürliche Gebräu Vitamin B2, Magnesium und Kalzium. Welche Sorte man wählt, ist Geschmackssache. Hauptsache, man knabbert nach sehr schweißtreibenden Aktionen ein paar Salzbrezeln. Alkoholfreies Bier sollte man aufgrund des hohen Kohlensäuregehalts erst nach dem Sport genießen.
Trauben-Sanddorn-Schorle
Schorle ist nicht gleich Schorle. Wer beim oder nach dem Sport den klassischen Mix aus Hälfte Mineralwasser und Hälfte Apfelsaft zischt, tut sich nicht unbedingt etwas Gutes: Die Kohlensäure-bläschen verhindern, dass man ausreichend trinkt, durch den hohen Zuckergehalt wird die Flüssigkeit langsamer aufgenommen. Viel besser: ein Verhältnis von 1 : 3 – also 1 Teil Saft auf 3 Teile Wasser. Dieses sollte möglichst kohlensäurearm und natriumreich sein. Der fein abgestimmte Natrium- und Zuckergehalt dieser isotonischen Schorle bewirkt, dass die Flüssigkeit schnellstmöglich ins Blut gelangt. Von der Zusammensetzung her (fast) unschlagbar – auch in der Traube-Sanddorn-Version.
Rezept für 1 Liter: 250 ml Traubensaft, 750 ml natriumreiches Mineralwasser mit wenig oder keiner Kohlensäure, 1 EL gesüßter Sanddornsaft. Der Traubensaft enthält gut verwertbaren Zucker und antioxidativ wirkende Phenole – prima während und nach dem Sport!
Orangen-Buttermilch
Wenn der Magen nach dem Sport schon knurrt, die nächste Mahlzeit aber noch in weiter Ferne liegt, ist der Buttermilch-Saft-Mix das Richtige: Buttermilch und Saft bringen erst mal Energie, Eiweiß für die Muskeln und eine Portion Kalzium – Mandelmus versorgt den Körper mit Fettsäuren und Magnesium. Wer beim Sport viel geschwitzt hat, sollte jedoch zunächst Wasser trinken und dann zu dem leicht verdaulichen und sättigenden Drink greifen. Frisch nach dem Sport zubereiten!
Rezept für 300 ml (ein großes Glas): 1 EL Mandelmus, 150 ml Buttermilch, 150 ml Orangensaft oder Johannisbeernektar.
Eistee mit Ananas
Hier gilt Sport machen und Tee trinken. Denn dieser selbst gemachte Eistee enthält viel Kalzium, Magnesium und antioxidative Polyphenole aus dem grünen Tee. Durch den Zuckergehalt des Ananassaftes wird die Flüssigkeit ruck, zuck vom Körper aufgenommen. Gekaufter Eistee ist leider keine gute Option: Er enthält meist zu viel Zucker.
Rezept für 1,5 Liter: 1 Beutel Grüntee mit Zitrone, ½ Zitrone, 450 ml Ananassaft, 450 ml Mineralwasser, evtl. 4 Msp. Salz. Den Tee mit 600 ml heißem Wasser aufgießen. Zwei Minuten ziehen lassen, Beutel herausnehmen, Tee abkühlen lassen. Zitrone auspressen und mit Ananassaft, Wasser und dem kalten Tee mischen – fertig ist der perfekte Begleiter für lange Radtouren. Wenn diese sehr schweißtreibend sind, dem Ananas-Eistee noch das Salz hinzufügen.
