So gesund ist Vollkorn
Was ist eigentlich Vollkorn?
Wie der Name es schon vermuten lässt, enthalten Vollkornprodukte alle Bestandteile des ganzen Getreidekorns. Ballaststoffreiche Kleie, der mikronährstoffreiche Keimling sowie der stärkehaltige Mehlkörper werden in Form von ganzen Körnern oder Flocken, gebrochen, gespalten oder gemahlen verarbeitet. Zum Vergleich: Bei Weißmehl wird nur der Mehlkörper verwendet. Zu den Lieferanten gehören die klassischen Getreidepflanzen wie Weizen, Roggen, Hafer und Gerste. Aber auch etwas weniger bekannte Vertreter wie Amaranth, Bulgur, Quinoa, Emmer und Dinkel sorgen für den gesunden Genuss.
Vollkorn ist gesund
Neben Kohlenhydraten liefern Vollkornprodukte Ballaststoffe, Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, Vitamin B1, B2, Folsäure, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium und Kalzium sowie Eisen. Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und senken laut wissenschaftlicher Studien (beispielsweise laut Krebsforschungsorganisation World Cancer Research Fund) das Risiko, Darmkrebs zu bekommen. Außerdem quellen sie im Magen auf und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Viele der enthaltenen Kohlenhydrate sind langkettig und somit gesund. Sie werden im Magen nur langsam verdaut.
Beim Kauf beachten
Häufig wird bei der Farbe von vermeintlichen Vollkornprodukten mit Melasse oder Zuckercouleur nachgeholfen. Die dunkle Farbe und vereinzelte Körner am Rand sollen dem Käufer vermitteln, dass dieses Produkt besonders gesund ist. Wer sich vor Fehlkäufen schützen will, sollte das Etikett genau durchlesen. Bezeichnungen wie Vollkorn, Vollgetreide oder Vollhafer und -weizen weisen darauf hin, dass das Produkt aus ganzen Körnern hergestellt wurde. Lose Ware muss nicht ausgezeichnet werden – fragen Sie einfach beim Verkäufer nach.
